AC-Gelenksarthrose

Schmerzen am Schultereckgelenk gezielt behandeln

Schmerzen beim Bankdrücken, beim Überkopfarbeiten oder nachts beim Liegen auf der Schulter: Hinter solchen Beschwerden kann eine AC-Gelenksarthrose stecken, die oft erst spät erkannt wird. Im Orthozentrum Bergstraße beurteilen wir die Schultereckgelenksarthrose mit digitalem Röntgen und offenem MRT und behandeln konservativ mit Magnetfeldtherapie, PRP, Hyaluronsäure, Triggerpunkttherapie und Infiltrationstherapie.
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Magnetfeldtherapie

PRP-Therapie & Hyaluronsäure

Digitales Röntgen & offenes MRT vor Ort

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Stand: August 2026

AC-Gelenksarthrose: Was ist das Schultereckgelenk und warum verschleißt es?

Das Akromioklavikulargelenk, kurz AC-Gelenk oder Schultereckgelenk, ist die gelenkige Verbindung zwischen dem äußeren Ende des Schlüsselbeins (Clavicula) und dem Schulterdach (Acromion). Es ist das einzige Gelenk, das den Arm mit dem Körperstamm verbindet, und an nahezu jeder Schulter- und Armbewegung beteiligt, besonders bei Überkopftätigkeiten.

Das AC-Gelenk weist eine sehr kleine Gelenkfläche auf und ist deshalb besonders anfällig für frühzeitigen Knorpelverschleiß. Bei einer AC-Gelenksarthrose, auch Schultereckgelenksarthrose oder ACG-Arthrose genannt, nutzt sich der schützende Knorpelüberzug beider Gelenkflächen ab. Es kommt zu Knochenanbauten (Osteophyten), einer Verschmälerung des Gelenkspalts und schließlich zu Knochen-auf-Knochen-Kontakt. Diese knöchernen Ausläufer können in den Gleitraum darunter hineinwachsen und die Sehnen der Rotatorenmanschette reizen oder schädigen. Dadurch begleitend kann ein Impingement-Syndrom auftreten.

Bei uns sind Sie in guten Händen

Unsere erfahrenen Ärzte sind auf AC-Gelenksarthrose spezialisiert und helfen Ihnen mit individueller Beratung, Diagnose und Therapie. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für eine professionelle Einschätzung.

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Dr. med. Mehmet Rüzgar

Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie
Sportmedizin
Chirotherapie
Gelenkspezialist

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Philipp Wolf

Facharzt für Orthopädie
Chirotherapie
Sportmedizin

Außenansicht des Orthozentrum Bergstraße

AC-Gelenksarthrose Ursachen: Verschleiß, Überlastung und Verletzungsfolgen

Die Schultereckgelenksarthrose entsteht durch verschiedene Ursachen, die sich gegenseitig verstärken können:

Chronische Überlastung

Kraftsportlerinnen und Kraftsportler, insbesondere beim Bankdrücken, Dips oder Schulterdrücken, belasten das AC-Gelenk dauerhaft und entwickeln häufig bereits im jüngeren Lebensalter eine ACG-Arthrose. Auch Berufe mit schwerer körperlicher Arbeit und Überkopftätigkeiten begünstigen den Verschleiß des Schultereckgelenks.

Posttraumatische AC-Gelenksarthrose

Nach einer Schultereckgelenkssprengung (Tossy-Verletzung) oder einem Schlüsselbeinbruch können Instabilität und veränderte Gelenkgeometrie langfristig zu einer ACG-Arthrose führen. Auch wiederholte kleinere Verletzungen und Sturzverletzungen auf die Schulter beschleunigen den Verschleißprozess.

Degenerativer Verschleiß

Mit zunehmendem Alter verliert der Gelenkknorpel an Elastizität und Belastbarkeit. Radiologisch ist eine AC-Gelenksarthrose häufig schon ab dem 40. Lebensjahr nachweisbar, verursacht aber nicht immer Beschwerden.

AC-Gelenksarthrose Symptome: Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkung

Die Beschwerden der Schultereckgelenksarthrose entwickeln sich meist schleichend und nehmen über Monate und Jahre zu:

Lokaler Druckschmerz über dem Schultereckgelenk, direkt tastbar unter der Haut

Schmerzen beim Heben des Arms zwischen 60 und 120 Grad (sogenannter schmerzhafter Bogen)

Schmerzen beim Übergreifen des Arms zur Gegenseite (horizontale Adduktion)

Nacht- und Ruheschmerzen beim Liegen auf der betroffenen Schulter

Schmerzausstrahlung in Nacken, Oberarm oder Brustkorb

Tastbare Schwellung am Schultereckgelenk bei fortgeschrittener ACG-Arthrose

Reibe- oder Knackgeräusche bei Schulterbewegungen (Krepitation)

AC-Gelenksarthrose Diagnose: Digitales Röntgen und offenes MRT im Orthozentrum Bergstraße

Für eine Diagnose der Schultereckgelenksarthrose kombinieren wir im Orthozentrum Bergstraße klinische Untersuchung und moderne Bildgebung.
Laufanalyse im Orthozentrum

Klinische Untersuchung

Wir prüfen Druckschmerzhaftigkeit, Bewegungsumfang und führen spezifische Tests durch. Der O'Brien-Test und der horizontale Adduktionstest provozieren gezielt den ACG-typischen Schmerz und helfen uns, die Schultereckgelenksarthrose von anderen Schultererkrankungen abzugrenzen. Eine diagnostische Infiltration mit einem Lokalanästhetikum direkt ins AC-Gelenk kann die Diagnose zusätzlich sichern: Lassen die Schmerzen nach der Injektion deutlich nach, ist die ACG-Arthrose als Schmerzursache bestätigt.
4D Wirbelsäulenanalyse im Orthozentrum Bergstraße

Digitales Röntgen

Das digitale Röntgen zeigt uns Gelenkspaltverengung, Osteophyten und knöcherne Veränderungen am Schultereckgelenk. Es ist die erste bildgebende Maßnahme bei Verdacht auf ACG-Arthrose und liefert wichtige Informationen über den Schweregrad des Verschleißes.
Mehr über das digitale Röntgen erfahren
Laufanalyse im Orthozentrum

Offenes MRT

Wenn wir Begleitpathologien ausschließen oder beurteilen müssen, führen wir die MRT-Untersuchung direkt im Orthozentrum Bergstraße durch. Das offene MRT stellt Osteophyten, Flüssigkeitsansammlungen im AC-Gelenk, Schleimbeutelreizungen und mögliche Schäden an der Rotatorenmanschette dar. So können wir die ACG-Arthrose von einem Impingement-Syndrom oder einer Rotatorenmanschettenläsion abgrenzen.
Mehr über das offene MRT erfahren

Die AC-Gelenksarthrose wird häufig mit anderen Schultererkrankungen verwechselt, weil die Schmerzen diffus in Nacken und Oberarm ausstrahlen können. Eine präzise Diagnostik mit Röntgen und MRT ist deshalb wichtig, bevor wir behandeln. Mit PRP und Hyaluronsäure kann in vielen Fällen eine Operation hinausgezögert oder vermieden werden.


Zum Profil von Philipp Wolf

Portrait von Philipp Wolf

Philipp Wolf

Facharzt für Orthopädie
Chirotherapie
Sportmedizin

Außenansicht des Orthozentrum Bergstraße

AC-Gelenksarthrose behandeln: Magnetfeldtherapie, PRP, Hyaluronsäure und Infiltration im OZB

Wir behandeln die Schultereckgelenksarthrose konservativ und schöpfen alle nicht-operativen Möglichkeiten aus, bevor wir einen chirurgischen Eingriff empfehlen. Das Therapiekonzept richten wir individuell nach Schweregrad, Beschwerdebild und Lebensgewohnheiten aus.

Magnetfeldtherapie bei AC-Gelenksarthrose

Die Magnetfeldtherapie ist ein schonendes, nicht-invasives Verfahren, das wir ergänzend in der Behandlung der Schultereckgelenksarthrose einsetzen. Niederfrequente Magnetfelder durchdringen das Gewebe ohne Wärmeentwicklung, sollen die Durchblutung beeinflussen und werden ergänzend eingesetzt. Besonders in frühen und mittleren Stadien der ACG-Arthrose kann die Magnetfeldtherapie die Beschwerden spürbar lindern und begleitende Therapieverfahren wirkungsvoll unterstützen.
Mehr über die Magnetfeldtherapie erfahren

PRP-Therapie bei Schultereckgelenksarthrose

Bei der Behandlung mit plättchenreichem Plasma (PRP) bereiten wir körpereigenes Blut auf und injizieren die gewonnene Wachstumsfaktorkonzentration gezielt in das AC-Gelenk. Die Wachstumsfaktoren unterstützen die Regeneration des geschädigten Gelenkknorpels, hemmen Entzündungsprozesse und verbessern die Gelenkfunktion. Die PRP-Therapie ist eine gut verträgliche Alternative zur Kortisonbehandlung und eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten, die eine langfristige, regenerative Therapie der ACG-Arthrose anstreben.
Mehr über die PRP-Therapie erfahren

Hyaluronsäure bei AC-Gelenksarthrose

Hyaluronsäure ist ein körpereigener Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und wirkt als natürlicher Schmierstoff im Gelenk. Wir injizieren Hyaluronsäure gezielt in das Schultereckgelenk, um die Gleitfähigkeit zu verbessern, den Knorpel zu schützen und Entzündungsreaktionen zu dämpfen. Die Behandlung erfolgt in der Regel in mehreren Sitzungen im wöchentlichen Abstand und erzielt bei vielen Patientinnen und Patienten eine langanhaltende Beschwerdelinderung.
Mehr über die Hyaluronsäuretherapie erfahren

Triggerpunkttherapie bei ACG-Arthrose

Chronische Schmerzen durch die Schultereckgelenksarthrose führen häufig zu schmerzhaften Triggerpunkten in der schulter- und nackenumgebenden Muskulatur. Wir behandeln diese mit der Triggerpunkttherapie gezielt manuell oder instrumentengestützt, um Muskelverspannungen zu lösen, die den Schmerzkreislauf bei ACG-Arthrose unterhalten, und die Schulterbeweglichkeit zu verbessern.
Mehr über die Triggerpunkttherapie erfahren
Außenansicht des Orthozentrum Bergstraße

Infiltrationstherapie bei Schultereckgelenksarthrose

Gezielte Injektionen direkt in das AC-Gelenk oder periartikuläre Strukturen unterbrechen den Schmerzkreislauf bei der Schultereckgelenksarthrose. Wir entscheiden gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten bei der Infiltrationstherapie, welche Substanz und welche Kombination aus Hyaluronsäure, PRP oder entzündungshemmenden Wirkstoffen im jeweiligen Stadium der ACG-Arthrose sinnvoll ist.
Mehr über die Infiltrationstherapie erfahren
Philipp Wolf zeigt ein Modell einer Wirbelsäule

AC-Gelenksarthrose vorbeugen und das Schultereckgelenk langfristig schützen

Da die Schultereckgelenksarthrose degenerativ bedingt ist, lässt sie sich nicht vollständig verhindern. Mit gezielten Maßnahmen lässt sich der Verschleißprozess im AC-Gelenk jedoch verlangsamen und die Beschwerdefreiheit langfristig erhalten:

Belastungsanpassung beim Sport: Drückübungen wie Bankdrücken oder Dips bei bestehender ACG-Arthrose mit dem Arzt absprechen und Technik optimieren

Gezielte Kräftigung der schulterumgebenden Muskulatur zur Entlastung des Schultereckgelenks

Frühzeitige Behandlung von Schultereckgelenkssprengungen und -verletzungen, um posttraumatische ACG-Arthrose zu vermeiden

Regelmäßige Verlaufskontrollen bei bekanntem Knorpelschaden im AC-Gelenk

Häufige Fragen zur AC-Gelenks­arthrose und Schulter­eckgelenks­arthrose

Inhalt medizinisch geprüft von Dr. med. Stefan Gouder – Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Orthozentrum Bergstraße.
Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.

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