Knochendichte Messung

Früherkennung von Osteoporose


Die Knochendichtemessung ist ein medizinisch-technisches Verfahren, das zur Bestimmung der Dichte bzw. des Kalksalzgehaltes des Knochens dient. Bei Menschen mit einem verminderten Kalksalzgehaltes des Knochens, besteht ein erhöhtes Risiko für einen Knochenbruch.

Risikogruppen sind vor allem:

  • Frauen in der Postmenopause
  • Frauen über 50 Jahre
  • Raucher
  • Alkoholiker
  • Menschen mit Mangelernährung und daraus resultierendem Vitaminmangel
  • Hyperthyreose
  • Regelmäßige Cortisoneinnahme

Der anerkannte Goldstandard ist die DXA-Messung (Knochendichtemessung). Hier wird mit einem modernen Spezialgerät ein Schenkelhals und die Lendenwirbelsäule geringer Röntgenstrahlung ausgesetzt und die durchtretende Strahlenmenge gemessen.

Vergleich normale Knochdichte und Osteoporose
Die Messwerte werden anhand von Tabellen mit den Normalwerten der Altersgruppe verglichen und so eine Beurteilung ermöglicht. Eine weitere Untersuchungsmöglichkeit der Knochendichte ist die quantitative Computertomographie. Bei dieser Untersuchung wird, ebenfalls mit einer in diesem Fall allerdings höheren Strahlung gemessen, allerdings lediglich an einem einzelnen Wirbelkörper. Diese Methode eignet sich vor allem zum Screening, also für eine grobe Voruntersuchung, da sie nicht sehr genau ist und vor allem nicht die bei der Osteoporose wichtigen Regionen untersucht (Wirbelsäule und Schenkelhals).

Auswertung


Es gibt zwei Werte, die für die Beurteilung, ob eine Osteoporose vorliegt oder nicht von Bedeutung sind. Der T- und Z-Wert.
Eine Osteoporose liegt nach der gültigen Definition der WHO vor, wenn der Messwert der Knochendichtemessung unter dem Durchschnitt der geschlechtsgleichen 30-jährigen Gesunden ( peak bone mass) liegt, d.h. wenn ein T-Wert > -2,5 vorliegt. Liegt der Wert zwischen -1und -2,5 Standardabweichungen spricht man von einer Osteopenie.
Der Bezug des T-Wertes auf den peak bone mass ist dadurch problematisch, dass mit zunehmenden Lebensalter immer größere Bevölkerungsanteile als krank anzusehen wären. Davon wären bei den 70-jährigen fast 50% betroffen. Deshalb wird zusätzlich der Z-Wert angegeben. Der Z-Wert bezieht sich auf gesunde Männer bzw. Frauen gleichen Alters.
Ein normaler Z-Wert >-1 zeigt eine alterstypische Knochendichte an. Da mit zunehmenden Alter eine erhöhte Frakturgefährdung als normal anzusehen ist, rät man bei einem niedrigen T-Wert aber normalem Z-Wert von einer medikamentösen Therapie ab.

Behandlung der Osteoporose


Die Therapie hängt maßgeblich von den Ergebnissen der Knochendichtemessung ab. Sie umfasst eher allgemeine Maßnahmen, die auch der Prophylaxe dienlich sind (z.B. ausreichend Sport, Calcium und Vitamin D, sowie ausreichend Sonnenlicht). Ab einem bestimmten Wert, wie oben beschrieben, wird eine spezifische, medikamentöse Therapie (in der Regel mit einem sogenannten Bisphosphonat in Tabletten-, Spritzen- oder Infusionsform) eingeleitet.
Mehr über Osteoporose erfahren
Weitere Leistungen

Laufanalyse: Richtig joggen, gesund bleiben.


Bei der Laufanalyse prüfen wir, ob Auffälligkeiten in der Muskelfunktion, dem Bewegungsablauf oder auch in der Interaktion mit dem Schuhwerk bestehen. Auf Basis der Ergebnisse bekommen Sie individuelle Empfehlungen, um Ursachen der Überlastung zu bekämpfen oder einfach Ihren Laufstil weiter zu optimieren.
Mehr