Knorpelschäden am Knie

Vielfältige Ursachen bedürfen einer klaren Diagnose


Knorpelschäden am Knie zählen zu den Krankheitsbildern, die sehr häufig auftreten. Gelenkschmerzen am Knie sind dann die Folge, unter denen Patienten zu leiden haben. Dabei ist das Auftreten altersunabhängig. Die eingeschränkte Funktionsfähigkeit des Kniegelenks kann demnach auch bei jüngeren Patienten auftreten. Weil die Ursachen hierfür vielfältiger Natur sein können, ist eine klare Diagnose unabdingbar. Daran orientiert sich die Wahl der Behandlungsmethode. Schließlich will der Patient das verlorene Stück Lebensqualität, das durch einen Knorpelschaden am Knie entstanden ist, wieder zurückgewinnen. Wie das mit einem offenen MRT und einer Behandlung mit Hyaluronsäure geht, erklären wir hier.

Wir sind auf die Behandlung von Knorpelschäden am Knie spezialisiert


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Unsere Experten


Mit ihrer jahrelangen Erfahrung sind unsere Ärzte darauf spezialisiert Ihnen bei allen Beschwerden, die bei Knorpelschäden auftreten können, weiterzuhelfen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen möglichst beschwerdefreien Alltag wieder für Sie zu herzustellen.

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Porträt von Dr. med. Stefan Gouder

Dr. med. Stefan Gouder


FACHARZT FÜR ORTHOPÄDIE, UNFALLCHIRURGIE UND NOTFALLMEDIZIN

Porträt von Philipp Wolf

Philipp Wolf


Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin

Was ist ein Knorpelschaden am Knie?


Unsere Knochen bilden an bestimmten Stellen des Körpers Gelenke, die wir benötigen, um beweglich zu sein. Durch Bewegung entsteht aber auch Reibung. Aus diesem Grund hat uns die Natur mit einer Schutzschicht an den gelenkbildenden Knochen versehen.

Sie sind mit einer Knorpelschicht ausgestattet, die die Reibung der jeweiligen Gelenkpartner gering hält. Die zwischen den Gelenken liegende Schicht bezeichnet die Medizin auch als hyalinen Knorpel. Das bedeutet: Die klar und glasig durchscheinende Masse besteht zu 80% aus Wasser. Sie ist elastisch und wirkt wie ein Stoßdämpfer mit reibungsarmen Effekten.


Darstellung Knorpelschaden am Knie

Schmerzhafte Schäden und Verschleiß am Knie


Schäden oder Verschleißerscheinungen können das Wechselspiel der Gelenke jedoch stark beeinträchtigen. Das äußert sich dann in Form von Schmerzen, wobei die Knorpelschicht selbst keine Schmerzfasern besitzt. Das angrenzende Gewebe, das bei einem Knorpelschaden am Knie reagiert, ist mitverantwortlich dafür. Akute Schmerzen entstehen, wenn sich das Knorpelstück vollständig abgelöst hat. Ist das Knorpelgewebe bereits stark abgenutzt oder gar nicht mehr vorhanden, kann der Körper diese Schutzmasse nicht mehr von selbst aufbauen. Ein Knorpelschaden am Knie kann sich nicht von selbst regenerieren.


Regenerative Prozesse fehlen bei einer Chondropathie


Doch warum fehlt die Eigenschaft der Regeneration bei einem Knorpelschaden am Knie, während andere Gewebebereiche des Körpers über diese selbstheilende Beschaffenheit verfügen? Die Antwort liegt in der fehlenden Durchblutung von Knorpelgewebe. Die Durchblutung des Gewebes stoppt nämlich nach der Pubertät. Ein Knorpelschaden am Knie wird in der Fachsprache auch Chondropathie genannt.


Welche Ursachen haben Knorpelschäden am Knie?


Die Ursachen eines Knorpelschadens am Knie können vielfältiger Natur sein:


  • Unfälle als Hauptursache oder Begleitverletzung (z.B. Kniescheibenverrenkung oder Kreuzbandriss)
  • Abnutzung und/oder Verschleiß
  • Entzündung
  • Störung der Durchblutung im jungen Alter
  • Absterben des Knorpelgewebes ohne erkennbaren Grund (Osteochondrosis dissecans)

Nicht selten sind wir im fortschreitendem Alter von Knorpelschäden am Knie betroffen. Selbiges gilt für eine stetige, übermäßige Belastung während dem natürlichen Alterungsprozess. Der Aufbau des Knorpelgewebes verliert dann seine ursprüngliche Elastizität, indem der Wassergehalt im Knorpelkörper absinkt. Eine dämpfende Wirkung bei der Be- und Entlastung der Kniegelenkpartner kann nur noch vermindert erfolgen.


Eine vorzeitige Abnutzung kann entstehen durch:


  • stetige falsche Belastung
  • Übergewicht
  • Mangel an Bewegung
  • X-Beine, O-Beine
  • Unfall bzw. Trauma

Ursachen eines Knorpelschadens am Knie

Der gesunde Knorpelaufbau zeichnet sich hierbei durch seine spiegelglatte Oberfläche aus. Bei einem Knorpelschaden am Knie, oder auch Chondropathie am Knie, entstehen Risse. Das Gewebe wird spröde. Sowohl in der Fläche als auch in der Tiefe zeigen sich Verschlechterungen der Funktionalität. Besonders ältere Menschen haben es dann mit Arthrose zu tun (Gelenkverschleiß).


Welche Symptome treten bei Knorpelschäden am Knie auf?


Ein Knorpelschaden am Kniegelenk, oder auch Chondropathie, zeigt eindeutige Symptome. Sie äußern sich in Form von Gelenkschmerzen, während der Betroffene eine Bewegung ausführt oder nachdem er das Knie belastet hat. In akuten bzw. schwerwiegenden Fällen können Schmerzen auch in der Ruhephase auftreten. Es kommt hierbei immer auch auf den Grad des Defektes an – also die Ausprägung des Schadens.

Nach einer Belastungsphase zeigen sich an den betroffenen Stellen schließlich Schwellungen und die Gelenkhöhle füllt sich vermehrt mit Flüssigkeit (Synovialflüssigkeit). Dabei handelt es sich dann um einen sogenannten Kniegelenkerguss.

Sowohl junge als auch ältere Menschen klagen häufig über Gelenkschmerzen.

Wie sich Gelenkschmerzen am Knie äußern


  • Schwellungen, unter Umständen auch Rötungen oder Überwärmung.
  • Spannungsgefühlen beim Gehen und Laufen.
  • Bewegungseinschränkungen (abhängig von der jeweiligen Ursache).

Wie lassen sich Knorpelschäden am Knie diagnostizieren und behandeln?


Eine Diagnose durch einen Arzt orientiert sich u. a. am Verlauf der bisherigen Krankheitsgeschichte des Patienten. Beispielsweise können in dieser Anamnese bereits erfolgte operative Eingriffe vorkommen, die am Kniegelenk vollzogen wurden oder sonstige Maßnahmen (z. B. Physiotherapie).

Doch der eigentlich zentrale Bestandteil der Diagnose besteht in der körperlichen Untersuchung. An dem Ergebnis der Untersuchung des Kniegelenks orientiert sich letztlich die weitere Vorgehensweise. Der Arzt bestimmt in Absprache mit dem Patienten notwendige, künftige Therapie- bzw. Behandlungsmaßnahmen. Die Maßnahme kann beispielsweise in einer Behandlung mit Hyaluronsäure bestehen.

Bei der Untersuchung wird das Kniegelenk mit Hilfe von bildgebenden Verfahren dargestellt. Hierzu macht der Arzt Röntgenaufnahmen und ggf. ein offenes MRT (Magnetresonanztomographie) . Diese Methode bietet der betroffenen Person eine leichtere Zugänglichkeit zum Gerät aufgrund der speziellen Bauform.

Nach der Diagnosestellung erfolgt die Behandlung. Bei einer Chondropathie des Kniegelenks kommt häufig eine Behandlung durch eine Hyaluronsäure-Injektion in Betracht. Die Injektion mit dieser Säure zählt zu den Injektionstherapien, bei der flüssige Medikamente in den tiefliegenden Bereich des Kniegelenks injiziert werden.


Offenes MRT bei Knorpelschäden

Diagnose von Knorpelschäden am Knie mittels offenem MRT


Warum ist eine Hyaluronsäure-Injektion bei Knorpelschäden am Knie sinnvoll?


Hyaluronsäure kommt häufig bei einem Knorpelschaden am Knie zum Einsatz. Was aber macht Hyaluronsäure so effektiv?

Hyaluronsäure zeichnet sich durch einen schmerzlindernden Effekt aus. Durch eine entsprechende Injektion mit Hyaluronsäure verbessert sich temporär die Gelenkschmiere zwischen den Gelenken. Sie macht die Gelenkschmiere dickflüssig und verbessert damit auch die Gleitfähigkeit. Bestimmte Molekülketten der Säure betten sich dabei in die Tiefen des Knorpels ein. Der Stoßdämpfer-Effekt kehrt zurück. Die Hyaluronsäure wirkt zudem gleichermaßen entzündungshemmend.

Darüber hinaus reduziert Hyaluronsäure die Reizsituation im Kniegelenk. Bei der Behandlung mit Hyaluronsäure handelt es sich um eine sogenannte symptomatische Therapie, die wissenschaftlich fundiert ist.


Hyaluronsäure als konservative Therapie

Die Vorteile einer Hyaluronsäure-Injektion im Überblick:


  • verringert weiteren Abrieb
  • hemmt Entzündungen der Gelenkinnenhaut
  • wirkt schmerzlindernd

Hyaluronsäure kann zwar nicht zum ursprünglichen Aufbau des Knorpels zurückführen. Doch lässt sich mit dieser Injektions-Therapie ein großes Stück Lebensqualität zurückgewinnen. Starke Gelenkschmerzen am Knie stehen letztlich nicht mehr alltäglich im Vordergrund.

Wie kann ein offenes MRT bei der Diagnose von Knorpelschäden am Knie helfen?


Bei einem offenen MRT (offene Magnetresonanztomographie) handelt es sich nicht um eine geschlossene Röhre, an die die meisten Menschen denken, wenn sie den Begriff MRT hören.

Dabei eignet sich das offene MRT für Menschen, die Angst oder Beklemmungen in geschlossenen Räumen entwickeln, besonders gut.

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