Achilles­sehnen­entzündung

Ursachen, Symptome und Behandlung

Schmerzen an der Achillessehne, die bei jedem Schritt spürbar sind, deuten häufig auf eine Achillessehnenentzündung hin – ein verbreitetes Beschwerdebild, das Sportler und Sportlerinnen ebenso wie Menschen im Alltag betrifft.
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Offenes MRT

Fachzentrum für Osteoporose

ACP-/PRP-Therapie

Bewegungslabor

Schmerzen an der Achillessehne gezielt behandeln

Mit individuellem Therapiekonzept im Orthozentrum Bergstraße

Im Orthozentrum Bergstraße untersuchen unsere Fachärzte für Orthopädie die Achillessehne mithilfe klinischer Untersuchung, Thompson-Test, Ultraschall sowie digitaler Laufanalyse.

Auf dieser Grundlage erstellen wir ein individuelles Behandlungskonzept – von der Stoßwellentherapie über die ACP-Behandlung bis hin zu Akupunktur und Physiotherapie. Ziel ist es, die Achillessehnenentzündung gezielt zu behandeln und einen Übergang in ein chronisches Krankheitsbild zu verhindern.

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Bei uns sind Sie in guten Händen

Unsere erfahrenen Ärzte sind auf Achilles­sehnen­entzündung spezialisiert und helfen Ihnen mit individueller Beratung, Diagnose und Therapie. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für eine professionelle Einschätzung.

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Dr. med. Uwe Baumgärtner

Facharzt für Orthopädie
Chirotherapie
Akupunktur (A- und B-Diplom)

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Dr. med. Stefan Gouder

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Manuelle Medizin / Chirotherapie
Notfallmedizin

Was ist eine Achillessehnenentzündung?

Die Achillessehnenentzündung (medizinisch Achillessehnen-Tendinitis) beschreibt eine schmerzhafte Reizung der Achillessehne, die von der Unterschenkelmuskulatur bis zur Fußwurzel verläuft. Sie ist die stärkste Sehne im menschlichen Körper und ermöglicht das Abdrücken des Fußes sowie das Abheben der Ferse beim Gehen und Laufen.

Kommt es zu einer Entzündung, verkürzt und verhärtet sich die Sehne. Ihre Elastizität nimmt ab, das Aufsetzen der Ferse wird schmerzhaft. Typische Lokalisation: häufig 3 bis 5 cm oberhalb des Ansatzes am Fersenbein.

Achillessehnenentzündung vs. Achillodynie
Was ist der Unterschied?

Beide Begriffe werden häufig synonym verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Krankheitsbilder:

  • Achillessehnen-Tendinitis: akute Entzündung der Achillessehne
  • Achillodynie: Sammelbegriff für chronische Schmerzen im Bereich der Achillessehne, z. B. durch Peritendinitis, Tendinose oder beides in Kombination

Eine nicht behandelte Tendinitis kann sich zur Achillodynie entwickeln: ein Grund, Beschwerden frühzeitig abklären zu lassen.

Ursachen einer Achillessehnenentzündung

Ursachen und Risikofaktoren bei Überlastung der Sehne

Die häufigste Ursache ist eine Überlastung der Achillessehne. Begünstigende Faktoren sind:

  • Plötzliche Steigerung des Laufpensums (Joggen, Walking, Marathon-Training)
  • Ungewohntes Gehtempo oder lange Gehstrecken
  • Verkürzte Wadenmuskulatur oder Fehlstellungen des Fußes
  • Hochhackige Schuhe: Dauerspannung durch anhaltendes Vorfußgehen kann Mikrorisse in den Sehnenfasern verursachen
  • Systemische Erkrankungen wie Rheuma oder Gicht können eine Achillessehnenentzündung zusätzlich begünstigen

Wie entsteht die Entzündung?

Die Achillessehne liegt in einer engen Hülle, der Sehnenscheide, und wird durch die darin produzierte Flüssigkeit (Synovia) geschmiert. Bei Überlastung reicht die Synovia-Produktion nicht mehr aus, es entsteht Reibung, einzelne Fasern reißen ein. Der Körper reagiert mit Schmerzen und Entzündungszellen, die die Ausheilung unterstützen sollen.

Symptome einer Achillessehnenentzündung

Typische Beschwerden bei einer Achillessehnenentzündung sind:

  • Morgenschmerz: starke Schmerzen direkt nach dem Aufstehen
  • Anlaufschmerz: Schmerzen zu Beginn der Belastung, die sich nach einigen Schritten etwas bessern
  • Belastungsschmerz: erneut verstärkte Schmerzen nach Ruhepausen
  • Ziehende Schmerzen entlang der Achillessehne nach oben
  • Tastbare Verdickung der Sehne, häufig spindelförmig, 3 bis 5 cm oberhalb des Fersenansatzes
  • Schwellung, Rötung oder Überwärmung der Haut im Bereich der Sehne
  • Bei fortgeschrittenem Verlauf: Schmerzen auch in Ruhe, eingeschränkte Beweglichkeit des Fußes

Hinweis

Unbehandelte Achillessehnenentzündungen können sich chronifizieren oder im schlimmsten Fall zu einem Achillessehnenriss (Ruptur) führen. Eine frühzeitige orthopädische Abklärung ist daher dringend empfehlenswert.

Diagnose der Achillessehnenentzündung im Orthozentrum Bergstraße

Unsere Fachärzte im Orthozentrum Bergstraße setzen auf eine mehrstufige Diagnostik:

Dr. med. Stefan Gouder bei Laufanalyse im Orthozentrum Bergstraße

Klinische Untersuchung & Thompson-Test

Der Patient legt sich auf den Bauch, die Unterschenkel werden angewinkelt. Reagiert die Fußsohle nicht korrekt auf Druck gegen die Wadenmuskulatur, ist der Thompson-Test positiv und gibt einen Hinweis auf eine Erkrankung der Achillessehne.

Ultraschalldiagnostik

Mit einer Ultraschalluntersuchung machen wir strukturelle Veränderungen, Verdickungen oder Einrisse der Achillessehne sichtbar und schließen andere Ursachen der Beschwerden gezielt aus.

Digitale Laufanalyse

Mithilfe von Drucksensoren und Kameraaufnahmen analysieren wir das Gangbild und die Druckverteilung, sowohl mit als auch ohne Schuhwerk. So lassen sich Fehlstellungen und Statikstörungen erkennen, die häufig zur Achillessehnenentzündung beitragen. Beim Erstkontakt erfragen wir zudem immer die allgemeine Krankengeschichte, um systemische Ursachen wie Rheuma oder Gicht frühzeitig zu berücksichtigen.

Mehr über die Laufanalyse erfahren Sie hier.

Behandlung der Achillessehnenentzündung im Orthozentrum Bergstraße

Unser Behandlungskonzept richtet sich nach dem individuellen Befund. Zu den eingesetzten Therapieverfahren gehören:

Akupunktur

Wird häufig früh im Therapieverlauf eingesetzt, um den erhöhten Muskeltonus der Wadenmuskulatur zu senken und die Spannung auf die Achillessehne zu reduzieren.

Mehr über die Akupunktur erfahren Sie hier.

Stoßwellentherapie

Eine bewährte Methode bei Sehnenreizungen: Die Schallsonde erzeugt Druckwellen, die mikroskopisch kleine Verletzungen im Gewebe setzen und so die körpereigene Heilung aktivieren sowie die Durchblutung anregen. Behandlungsdauer: 5 bis 10 Minuten, in der Regel 3 bis 5 Sitzungen.

Mehr über die Stoßwellentherapie erfahren Sie hier.

PRP-Therapie

Körpereigenes Blut wird entnommen, aufbereitet und gezielt an die Achillessehne injiziert. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren unterstützen die Regeneration des Gewebes.

Mehr über die PRP-Therapie erfahren Sie hier.

Physiotherapie & exzentrisches Training

Ein zentraler Baustein der konservativen Therapie ist die Physiotherapie, insbesondere exzentrisches Training der Wadenmuskulatur. Dabei wird die Muskulatur unter kontrollierten Bedingungen gedehnt und gestärkt, was nachweislich zur Regeneration der Achillessehne beitragen kann.

Weitere Maßnahmen zur Behandlung einer Achillessehnenentzündung

Stoßwellentherapie in Heppenheim

  • Regt natürliche Heilungsprozesse im Gewebe an

  • Kann Schmerzen bei Sehnen-, Muskel- oder Knochenreizungen lindern

  • Ambulante, schonende Behandlung ohne Operation

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Achillessehnenentzündung vorbeugen

  • Aufwärm- und Dehnübungen vor sportlicher Belastung
  • Geeignetes, gut gepolstertes Schuhwerk
  • Ärztlich verordnete Einlagen mit Fersenpolsterung
  • Bei Absatzschuhen: regelmäßige Pausen und Dehnübungen zwischendurch
  • Trainingsbelastung schrittweise steigern, keine abrupten Intensitätssteigerungen

Nachsorge einer Achillessehnenentzündung

Nach der Ausheilung empfiehlt sich eine erneute digitale Laufanalyse, um das Gangbild zu überprüfen. Bei Bedarf können individuelle Einlagen die Fußstellung korrigieren und eine erneute Überlastung der Achillessehne vermeiden.

FAQ zur Achillessehnenentzündung

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