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Fachzentrum für Osteoporose
Diagnostik und Therapie aus einer Hand
Im Orthozentrum Bergstraße diagnostizieren und behandeln wir Osteoporose mit einem strukturierten, leitlinienorientierten Konzept. Im Mittelpunkt stehen die frühzeitige Erkennung mittels DXA-Knochendichtemessung, eine umfassende individuelle Risikoanalyse sowie die Erstellung eines maßgeschneiderten Therapiekonzepts für unsere Patienten und Patientinnen.
Osteoporose ist eine Erkrankung des Skelettsystems, bei der die Knochensubstanz abnimmt und die Knochendichte reduziert ist. Dadurch steigt das Risiko für Knochenbrüche – insbesondere an Wirbelkörpern, Hüfte und Handgelenk. Durch eine gezielte Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie kann der Krankheitsverlauf verlangsamt und das Frakturrisiko reduziert werden.
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Leitlinienorientierte Osteoporose-Diagnostik
DXA-Knochendichtemessung vor Ort
Individuelle Risikoanalyse
Osteoporose verständlich erklärt
Was bedeutet „Knochenschwund“?
Der Begriff Osteoporose, umgangssprachlich auch „Knochenschwund“ genannt, beschreibt eine systemische Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochensubstanz und die Knochendichte abnehmen. Das Wort stammt aus dem Griechischen: „Osteon“ bedeutet Knochen, „Poros“ Pore – gemeint ist die zunehmende Porosität des Knochengewebes. Die Folge ist eine verminderte Stabilität mit erhöhtem Frakturrisiko.
Mediziner und Medizinerinnen unterscheiden zwischen primärer Osteoporose und sekundärer Osteoporose. Die primäre Form tritt überwiegend im höheren Lebensalter auf, häufig im Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen. Die sekundäre Osteoporose ist seltener und entsteht infolge anderer Erkrankungen oder durch bestimmte medikamentöse Therapien. Diese Unterscheidung ist entscheidend für die weitere Diagnostik und Behandlungsplanung.
Bei uns sind Sie in guten Händen
Unsere erfahrenen Ärzte sind auf Osteoporose spezialisiert und helfen Ihnen mit individueller Beratung, Diagnose und Therapie. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für eine professionelle Einschätzung.

Dr. med. Mehmet Rüzgar
Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie
Sportmedizin
Chirotherapie
Gelenkspezialist

Dr. med. Stefan Gouder
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Manuelle Medizin / Chirotherapie
Notfallmedizin
Der Knochenstoffwechsel
Grundlage für stabile und belastbare Knochen
Das menschliche Skelett ist kein starres Gebilde, sondern unterliegt einem lebenslangen Umbauprozess. In der sogenannten Knochenmatrix findet ein kontinuierlicher Auf- und Abbau statt. Dabei werden Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphat eingelagert, die maßgeblich zur Festigkeit beitragen.
Auch Vitamin D, Calcitonin und Östrogen spielen eine zentrale Rolle im Knochenstoffwechsel. Mit zunehmendem Lebensalter – insbesondere ab etwa dem 40. Lebensjahr – verlangsamt sich der Knochenaufbau. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen und eine gesunde Lebensweise sind daher wichtige Faktoren zur Unterstützung der Knochengesundheit und zur Vorbeugung einer Osteoporose.
Primäre und sekundäre Osteoporose
Ursachen und individuelle Risikofaktoren
Primäre Osteoporose:
Altersbedingter Knochenschwund
Die primäre Osteoporose tritt überwiegend im höheren Lebensalter auf. Besonders häufig betroffen sind Frauen nach den Wechseljahren, da der Rückgang des Hormons Östrogen den Knochenstoffwechsel wesentlich beeinflusst. Östrogen wirkt knochenschützend – sinkt der Spiegel, beschleunigt sich der Knochenabbau.
Weitere Risikofaktoren können sein:
- Rauchen
- Übermäßiger Alkoholkonsum
- Fehlernährung oder Nährstoffmangel (insbesondere Kalzium und Vitamin D)
- Bewegungsmangel
- Familiäre bzw. genetische Veranlagung
Diese Faktoren können den altersbedingten Knochenschwund zusätzlich begünstigen.
Sekundäre Osteoporose:
Wenn Grunderkrankungen die Ursache sind
Die sekundäre Osteoporose entsteht als Folge bestimmter Erkrankungen oder durch die langfristige Einnahme bestimmter Medikamente. Hier steht die Behandlung der zugrunde liegenden Ursache im Vordergrund.
Mögliche Auslöser sind:
- Chronisch-entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen
- Laktoseintoleranz mit möglichem Kalziummangel
- Hormonelle Störungen (z. B. Überfunktion von Schilddrüse oder Nebenschilddrüse)
- Unterfunktion der Eierstöcke oder Hoden
- Diabetes mellitus Typ 1
- Niereninsuffizienz
- Rheumatoide Arthritis
- Langfristige Kortisontherapie
Eine sorgfältige ärztliche Abklärung ist wichtig, um eine sekundäre Ursache zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Im mittleren und höheren Lebensalter tritt eine Osteoporose besonders häufig bei Frauen auf. Ursache sind unter anderem hormonelle Veränderungen, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen.
Eine verminderte Knochendichte bedeutet ein erhöhtes Frakturrisiko. Bei entsprechendem Verdacht führen wir in unserer Praxis eine Knochendichtemessung (DXA) durch, um eine Osteoporose sicher zu diagnostizieren oder auszuschließen.
Auf Grundlage der Messergebnisse erstellen wir ein leitlinienorientiertes, individuelles Therapiekonzept mit dem Ziel, den Knochenabbau zu verlangsamen und das Frakturrisiko nachhaltig zu reduzieren.
Dr. med. Uwe Baumgärtner
Osteoporose-Symptome früh erkennen
Schleichender Verlauf mit ernsthaften Folgen
Die Osteoporose entwickelt sich meist langsam und bleibt im Frühstadium häufig unbemerkt, da zunächst keine typischen Beschwerden auftreten. Unspezifische Symptome wie Rückenschmerzen oder Knieschmerzen werden oftmals nicht unmittelbar mit einem Knochenschwund in Verbindung gebracht.
Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu sogenannten Niedrigenergiefrakturen kommen – also Knochenbrüchen ohne adäquates Trauma. Besonders betroffen sind Wirbelkörper, Oberschenkelknochen, Handgelenke und Oberarme.
Typische Folgen einer unbehandelten Osteoporose sind:
- Chronische Rücken- oder Hüftschmerzen
- Rundrücken (Kyphose) und Größenverlust durch Wirbelkörpereinbrüche
- Einschränkungen im Alltag durch Schmerzen und verminderte Beweglichkeit
- Zunehmende Sturzangst, die das tatsächliche Sturzrisiko erhöhen kann
Eine frühzeitige Abklärung ist entscheidend, um den Knochenabbau zu verlangsamen und Folgeschäden zu vermeiden.
Osteoporose-Diagnostik im Orthozentrum Bergstraße
Strukturiert und leitlinienorientiert
Um eine Osteoporose sicher zu diagnostizieren oder auszuschließen, sind mehrere aufeinander abgestimmte Untersuchungen erforderlich. Im Orthozentrum Bergstraße kombinieren wir diese diagnostischen Schritte individuell – abhängig von Risikoprofil, Beschwerden und Vorerkrankungen unserer Patienten und Patientinnen.
Anamnese und körperliche Untersuchung
Blutanalyse zur ergänzenden Diagnostik
Eine gezielte Blutanalyse unterstützt die Ursachenabklärung. Dabei werden relevante Laborwerte bestimmt, um den Knochenstoffwechsel sowie den Kalzium- und Phosphathaushalt differenziert beurteilen zu können.
Knochendichtemessung (DXA):
Zentrale Untersuchung bei Osteoporose-Verdacht
Die DXA-Messung (Dual-Energy-X-ray-Absorptiometry) gilt als medizinischer Goldstandard zur Bestimmung der Knochendichte und zur Einschätzung des individuellen Frakturrisikos.
Im Orthozentrum Bergstraße messen wir die Knochendichte an der Lendenwirbelsäule sowie am Oberschenkelknochen. Die Untersuchung ist mit einer geringen Strahlenbelastung verbunden und liefert präzise Messwerte als Grundlage für die weitere Therapieplanung.

Therapie der Osteoporose
Individuelle Behandlung für langfristig stabile Knochen
Die Therapie einer Osteoporose richtet sich nach dem individuellen Risikoprofil sowie den Ergebnissen der Knochendichtemessung. Ziel ist es, das Frakturrisiko zu senken, den Knochenabbau zu verlangsamen und die Lebensqualität unserer Patienten und Patientinnen nachhaltig zu erhalten.
Basistherapie:
Bewegung, Ernährung und Vitamin-D-Versorgung
Grundlage jeder Behandlung sind allgemeine Maßnahmen, die häufig auch Bestandteil der Prävention sind. Dazu zählen regelmäßige körperliche Aktivität, eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D – über Sonnenlicht oder gegebenenfalls Nahrungsergänzung – sowie eine ausgewogene, kalziumreiche Ernährung. Diese Faktoren unterstützen den Knochenstoffwechsel und tragen zur Stabilisierung der Knochensubstanz bei.
Medikamentöse Therapie:
leitliniengerecht und individuell abgestimmt
Weichen die Messwerte deutlich vom Normbereich ab oder besteht ein erhöhtes Frakturrisiko, kann eine medikamentöse Therapie angezeigt sein. Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind Bisphosphonate, die je nach Präparat als Tablette, Injektion oder Infusion verabreicht werden. Die Auswahl erfolgt stets unter Berücksichtigung der individuellen Situation und aktueller medizinischer Leitlinien.
Operative Versorgung und Behandlung von Grunderkrankungen
Bei akuten Frakturen kann eine operative Stabilisierung erforderlich sein, um Fehlstellungen und dauerhafte Beschwerden zu vermeiden. Liegt eine sekundäre Osteoporose vor, ist zusätzlich die gezielte Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung entscheidend für den Therapieerfolg.
Im Orthozentrum Bergstraße erstellen wir für jeden Patienten und jede Patientin ein individuelles Therapiekonzept, das sich am persönlichen Krankheitsverlauf, den Risikofaktoren und den diagnostischen Ergebnissen orientiert.
Prävention der Osteoporose
Aktive Maßnahmen für starke Knochen
Eine gezielte Prävention kann das Risiko für eine Osteoporose deutlich senken oder das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. Entscheidend ist zunächst die Reduktion beeinflussbarer Risikofaktoren wie Tabakkonsum und übermäßiger Alkoholkonsum.
Darüber hinaus tragen folgende Maßnahmen nachhaltig zur Knochengesundheit bei:
- Regelmäßige Bewegung im Alltag
- Knochenbelastende Sportarten wie moderates Krafttraining, Walking oder Laufen
- Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung mit ausreichender Kalziumzufuhr
- Maßvolle Sonnenexposition zur Unterstützung der körpereigenen Vitamin-D-Produktion
- Ergonomische Körperhaltung, insbesondere bei sitzenden Tätigkeiten
Durch eine frühzeitige und konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen lässt sich der Knochenstoffwechsel positiv beeinflussen und das individuelle Frakturrisiko reduzieren.
FAQ zur Osteoporose-Behandlung im Orthozentrum Bergstraße
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