Nackenschmerzen

Behandlung von Beschwerden im Nackenbereich

Bei Nackenschmerzen handelt es sich um ein schmerzhaftes, jedoch in den meisten Fällen harmloses Symptom. Häufig treten Schmerzen im Nacken aufgrund von Fehlhaltungen und damit zusammenhängenden Muskelverspannungen auf. Die Betroffenen klagen meist über einen steifen Nacken, Nackenkrämpfe oder Schmerzen, die sogar über den Nackenbereich hinaus spürbar sind. Mit einer entsprechenden Therapie können die Beschwerden in der Regel erfolgreich behandelt werden. In selteneren Fällen können Nackenschmerzen jedoch auch auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen. Welche Ursachen außerdem zu Nackenproblemen führen können, wie sie therapiert werden und ob Sie präventiv etwas dagegen tun können, lesen Sie hier.



Nackenschmerzen

Behandlung von Beschwerden im Nacken

Bei Nackenschmerzen handelt es sich um ein schmerzhaftes, jedoch in den meisten Fällen harmloses Symptom. Häufig treten Schmerzen im Nacken aufgrund von Fehlhaltungen und damit zusammenhängenden Muskelverspannungen auf. Die Betroffenen klagen meist über einen steifen Nacken, Nackenkrämpfe oder Schmerzen, die sogar über den Nackenbereich hinaus spürbar sind. Mit einer entsprechenden Therapie können die Beschwerden erfolgreich behandelt werden. In selteneren Fällen können Nackenschmerzen jedoch auch auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen. Welche Ursachen außerdem zu Nackenproblemen führen können, wie sie therapiert werden und ob Sie präventiv etwas dagegen tun können, lesen Sie hier.



Was sind Nackenschmerzen?


Darstellung von Nackenschmerzen mit Ausstrahlung

Schmerzen im Nacken sind ein Symptom und weisen darauf hin, dass etwas in dieser Körperregion nicht stimmt. Zum Nackenbereich zählen die Halswirbelsäule und die Nackenmuskulatur mit zugehörigen Blutgefäßen und Nerven.

Der Nacken ist für die Flexibilität des Kopfes zuständig. Nackenschmerzen können aber auch in Arme, Schultern, Hals oder auch bis in den Kopf ausstrahlen und von Schwindelattacken begleitet werden. Sie können akut auftreten, aber auch chronisch verlaufen, wenn sie länger als zwei Monate andauern.


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Warum entstehen Nackenschmerzen?


Die häufigste Ursache für akute Nackenschmerzen sind Muskelverspannungen. Diese entstehen meist aufgrund von Fehlhaltungen. Besonders betroffen sind hierbei Büroangestellte, die täglich mehrere Stunden vor dem PC verbringen.

Fehlhaltung am Arbeitsplatz führt zu Nackenschmerzen

Patienten, die in einer ungünstigen Liegeposition geschlafen haben, können ebenfalls plötzlich Nackenschmerzen bekommen. Auch psychischer Stress und seelische Anspannungen können zu Muskelverspannungen führen.

Darüber hinaus ist Zugluft ein Auslöser für Nackenbeschwerden. Ebenso können Überbelastungen durch körperliche Aktivitäten Muskelzerrungen im Nacken hervorrufen, sodass auch Sportler betroffen sein können. Diese Ursachen sind in der Regel harmlos.


Weitere Ursachen von Nackenschmerzen


Schwerwiegender können allerdings Nackenschmerzen sein, wenn einer der folgenden Gründe dafür verantwortlich ist:

  • Verletzungen bzw. Unfälle, die ein Schleudertrauma oder Wirbelbrüche bewirken
  • Fehlstellung der Wirbelgelenke, wie beim Zervikal- bzw. Halswirbelsäulen-Syndrom
  • Verschleißerscheinungen, z.B. Arthrose
  • Schäden an den Schultergelenken, die bis in den Nacken ausstrahlen
  • Bandscheibenschäden
  • Infektionen, z.B. Meningitis

Wirbelsäulenverletzungen als Ursache von Nackenschmerzen

Welche Symptome treten bei Nackenschmerzen auf?


Patienten mit akuten Nackenschmerzen klagen meist über ziehende oder stechende Schmerzen, welche über die Schultern bis in die Arme, in den Hals oder auch in den Kopf ausstrahlen können. Diese klingen jedoch meist nach einigen Tagen oder wenigen Wochen ab.

Wann sollten Sie bei Nackenschmerzen zum Arzt gehen?


In jedem Fall sollte der Betroffene sofort einen Arzt aufsuchen, wenn er zusätzlich zu den Nackenschmerzen über folgende Symptome klagt:

  • Kribbeln, Taubheitsgefühl und Lähmungserscheinungen
  • Übelkeit, Erbrechen und Fieber
  • Nackensteifheit
  • Schwindel, Sehstörungen und Ohrensausen
  • Starke Kopfschmerzen

Schwindel und Kopfschmerzen bei Nackenschmerzen

Wie erfolgt die Diagnose bei Nackenschmerzen?


Nach der Anamnese befragt der Arzt den Patienten über die Nackenbeschwerden und möchte wissen, wann sie aufgetreten bzw. wie stark sie sind und ob der Betroffene noch weitere Symptome aufweist.

Danach erfolgt eine körperliche Untersuchung, bei welcher der Arzt die Beweglichkeit der Schultergelenke und des Halses sowie die Muskulatur des Patienten überprüft. Weiterhin begutachtet er, ob Nerven in Mitleidenschaft gezogen sein könnten.

Offenes MRT als eine Untersuchungsmöglichkeit bei Nackenschmerzen

Bildgebende Verfahren geben Aufschluss über die Ursache der Nackenschmerzen


Bildgebende Verfahren, wie digitales Röntgen, Magnetresonanztomografie (MRT) und gegebenenfalls Computertomografie (CT) können die Halswirbelsäule sowie die sie umgebenden Weichteile genauer darstellen sowie die Ursache spezifizieren.

Besteht der Verdacht auf eine andere Ursache der Beschwerden, dann wird die erforderliche Diagnostik z.B. mittels Blutuntersuchung vervollständigt.


Welche Möglichkeiten der Behandlung von Nackenschmerzen gibt es?


Gegen leichte bis mittelschwere Verspannungen im Nacken können Rotlichttherapie, Wärmepackungen und Massagen helfen. Bei stärkeren Schmerzen ist die Einnahme von schmerzstillenden Medikamenten ratsam. Unterstützend wirken zudem manuelle Verfahren der Chiropraktik und der Osteopathie, um Blockaden zu lösen.

Auch die Akupunktur kann hilfreich sein. Ruhe und Schonung des Nackens ist z.B. im Falle eines Schleudertraumas oder einer Verletzung der Wirbel angebracht. Anschließend sollte der Nacken bei Bedarf mit physiotherapeutischen Übungen gestärkt werden.


Triggerakupunktur löst Verspannung und hilft bei der Behandlung von Nackenschmerzen

Die Behandlung von chronischen Nackenschmerzen variiert


Handelt es sich um chronische Nackenschmerzen aufgrund von Verschleißerscheinungen, dann können Injektionen mit Arzneimitteln in den betroffenen Arealen die Beschwerden lindern. Alternativ können Behandlungen wie Akupunktur oder Triggerpunkttherapie verordnet werden. Eine Meningitis wird in der Regel medikamentös behandelt.

Generell gilt bei Nackenschmerzen: Bevor operative Verfahren in Betracht gezogen werden, sind zunächst alle konservativen Möglichkeiten auszuschöpfen.


Wie können Nackenschmerzen vorgebeugt werden?


Um Verspannungen und langfristig Nackenbeschwerden vorzubeugen, können diese Präventivmaßnahmen Sie dabei unterstützen:

  • Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz ergonomisch und vermeiden Sie einseitige Belastungen.
  • Sorgen Sie für ausreichend Bewegung und stärken Sie Ihre Schulter- und Nackenmuskulatur, z. B. durch Schwimmen.
  • Reduzieren Sie Stressfaktoren und widmen Sie sich Entspannungs- sowie Stressbewältigungsmaßnahmen.
  • Gönnen Sie sich regelmäßig Massagen und absolvieren Sie einen Haltungskurs bzw. eine Rückenschule.
  • Vermeiden Sie Zugluft und halten Sie den Nackenbereich bei Kälte stets warm.
  • Achten Sie auf eine gute Schlafposition und passen Sie Ihr Kissen sowie Ihre Matratze an.


Übrigens:
Die Triggerpunktakupunktur hilft dabei Verspannungen im Körper zu lösen, die Durchblutung zu fördern und unterstützt mitunter die eigenen Selbstheilungsprozesse. Eine Behandlung der bei Nackenschmerzen auftretenden Beschwerden mithilfe von Triggerpunktakupunktur ist eine bewährte Therapiemethode.

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Unsere Experten


Mit ihrer jahrelangen Erfahrung sind unsere Ärzte darauf spezialisiert Ihnen bei allen Beschwerden, die bei Nackenschmerzen auftreten können, weiterzuhelfen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen möglichst beschwerdefreien Alltag wieder für Sie zu herzustellen.

Porträt von Philipp Wolf

Philipp Wolf


Facharzt für Orthopädie
Chirotherapie
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Porträt von Dr. med. Uwe Baumgärtner

Dr. med. Uwe Baumgärtner


Facharzt für Orthopädie
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Akupunktur


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