ACP-Therapie

Autologes conditioniertes Plasma in Heppenheim

Wenn Gelenke, Muskeln oder Sehnen schmerzen und klassische Behandlungsverfahren an ihre Grenzen stoßen, kann die ACP-Therapie eine konservative Behandlungsoption sein. Mithilfe von körpereigenem Blutplasma kann die Regeneration unterschiedlicher Gewebe unterstützt werden. Im Orthozentrum Bergstraße wird diese Therapie seit vielen Jahren im Rahmen unserer konservativen orthopädischen Behandlung angewendet. Patientinnen und Patienten profitieren dabei von einer fundierten orthopädischen Diagnostik, einer individuellen Beratung und einer strukturierten Durchführung der Behandlung.
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Individuelles Therapiekonzept

Minimalinvasives Verfahren

Körpereigene Bestandteile

Stand: Oktober 2026

Was ist die ACP-Therapie?

ACP steht für „autologes conditioniertes Plasma”. Dabei wird Ihnen Blut entnommen und mittels Zentrifugation in seine einzelnen Bestandteile getrennt. Das gewonnene plättchenreiche Plasma wird anschließend gezielt in das betroffene Gewebe injiziert. Dort unterstützt es die Freisetzung von Wachstumsfaktoren und kann die natürliche Regeneration fördern.

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Bei uns sind Sie in guten Händen

Dr. med. Stefan Gouder begleitet Sie kompetent bei allen Beschwerden rund um das Thema ACP-Therapie. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Portrait von Dr. med. Stefan Gouder

Dr. med. Stefan Gouder

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Manuelle Medizin / Chirotherapie
Notfallmedizin

Wie unterstützt die ACP-Therapie den Heilungsprozess?

Die Regeneration von geschädigtem Gewebe wird von Wachstumsfaktoren gesteuert, die von Blutplättchen (Thrombozyten) am Ort der Schädigung freigesetzt werden. Durch die Aufarbeitung des eigenen Blutes kann dieser Effekt gezielt genutzt werden. Klinische Studien geben Hinweise darauf, dass so Einfluss auf den Heilungsprozess genommen und der Schmerz reduziert werden kann. Wie gut die Behandlung bei Ihnen wirkt, lässt sich nicht vorhersagen. Das hängt unter anderem vom Krankheitsbild, vom Stadium und von der individuellen Gewebesituation ab.

ACP und PRP: Wo liegt der Unterschied?

Beide Verfahren nutzen plättchenreiches Plasma aus Ihrem eigenen Blut. Sie unterscheiden sich im Aufbereitungssystem: Für die ACP-Therapie nutzen wir ein Doppelspritzensystem, für die PRP-Therapie das geschlossene IMPACT-System der Plasmaconcept AG (Köln). Mehr dazu auf unserer Seite zur PRP-Therapie. Welches Verfahren für Sie geeignet ist, besprechen wir persönlich mit Ihnen.

Einsatzgebiete der ACP-Therapie in der Orthopädie

Die ACP-Therapie kann bei Arthrose, Sehnenverletzungen, Bandverletzungen sowie Meniskusschäden eingesetzt werden. Ziel ist es, die körpereigenen Heilungsprozesse zu unterstützen. Bei degenerativen Veränderungen oder chronischen Reizzuständen kann sie eine Ergänzung konservativer Behandlungskonzepte sein.

ACP nach Operationen

In ausgewählten Fällen kann die ACP-Therapie auch nach Eingriffen im Knie- und Schulterbereich den Heilungsprozess begleiten. Wir übernehmen die Behandlung regelmäßig auch bei Patientinnen und Patienten, die in anderen Kliniken operiert wurden.

Ablauf der ACP-Behandlung

Schritt für Schritt erklärt

  • 1. Blutentnahme
    Mit einem Doppelspritzensystem wird eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen.

  • 2. Aufbereitung
    Das Blut wird mittels Zentrifugation in seine Bestandteile getrennt.

  • 3. Isolation
    Das plättchenreiche Plasma wird isoliert und für die Injektion vorbereitet.

  • 4. Gezielte Injektion
    Das aufbereitete Plasma wird steril in das geschädigte Gewebe injiziert.

  • Der gesamte Prozess dauert etwa 15 Minuten. Direkt danach können Sie die Praxis wieder verlassen und in der Regel Ihren Alltag ohne Einschränkungen fortsetzen.

Risiken und Kontraindikationen der ACP-Therapie

Die Risiken einer ACP-Behandlung sind insgesamt gering. Alle Gelenkinjektionen erfolgen im Orthozentrum Bergstraße unter sterilen Bedingungen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Da ausschließlich körpereigene Blutbestandteile verwendet werden, sind allergische Reaktionen in der Regel nicht zu erwarten. Gelegentlich können kleine Blutergüsse an der Einstichstelle auftreten. Diese klingen meist innerhalb weniger Tage ab.

Wann sollte die ACP-Therapie nicht durchgeführt werden?

Es gibt Kontraindikationen, bei denen eine Behandlung nicht oder nur nach sorgfältiger individueller Prüfung erfolgen sollte. Dazu zählen insbesondere:

  • aktuelle oder kürzlich behandelte Krebserkrankungen
  • bestimmte Blut- oder Infektionserkrankungen (z. B. Leukämie, HIV, Hepatitis)
  • Hautschädigungen im Injektionsbereich (z. B. Schuppenflechte, offene Wunden, Neurodermitis)
  • die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (relative Kontraindikation)

Vor jeder Behandlung erfolgt eine ausführliche ärztliche Anamnese.

Häufige Fragen zur ACP-Therapie im Orthozentrum Bergstraße

Sie möchten wissen, ob eine ACP-Therapie in Ihrem Fall sinnvoll ist?

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Inhalt medizinisch geprüft von Dr. med. Stefan Gouder – Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Orthozentrum Bergstraße.
Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.

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