PRP-Therapie

Eigenbluttherapie mit plättchenreichem Plasma in Heppenheim

Wenn Gelenke, Sehnen oder Bänder über Wochen schmerzen und klassische Maßnahmen an ihre Grenzen stoßen, suchen viele Betroffene nach einer Behandlung ohne Operation. Die PRP-Therapie, auch Eigenbluttherapie oder Eigenblutbehandlung genannt, nutzt dafür plättchenreiches Plasma aus dem eigenen Blut. Es wird gezielt in das betroffene Gewebe injiziert. Ziel ist es, die körpereigenen Heilungsprozesse zu unterstützen.

Im Orthozentrum Bergstraße setzen wir die PRP-Therapie im Rahmen unseres rein konservativen Behandlungskonzepts ein. Vor jeder Behandlung steht eine fundierte Diagnostik, bei Bedarf mit unserem offenen MRT direkt vor Ort. So können wir gemeinsam mit Ihnen entscheiden, ob eine PRP-Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist.

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bei über 310 Bewertungen

Aus Ihrem eigenen Blut hergestellt

Ambulant, minimalinvasiv und ohne OP

Diagnostik mit offenem MRT im Haus

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Stand: Oktober 2026

PRP-Therapie: Was ist plättchenreiches Plasma und wie wirkt es?

PRP steht für „Platelet-Rich Plasma", auf Deutsch plättchenreiches Plasma. Dafür wird eine kleine Menge Blut entnommen und aufbereitet, sodass sich die Blutplättchen (Thrombozyten) im Plasma anreichern. Dieses Konzentrat wird in Gelenke, Sehnen oder Bänder injiziert, um dort regenerative Prozesse zu unterstützen.

Wachstumsfaktoren aus Blutplättchen

Blutplättchen enthalten Wachstumsfaktoren, die bei Gewebeverletzungen freigesetzt werden. Sie sind unter anderem an der Neubildung von Zellen, der Durchblutung und der Regulation von Entzündungen beteiligt. Die Eigenbluttherapie soll diese Wachstumsfaktoren in höherer Konzentration an den Ort der Beschwerden bringen.

Bei bestimmten Beschwerden kann die PRP-Therapie die konservative Behandlung ergänzen und dazu beitragen, Schmerzen zu verringern. Wie gut sie bei Ihnen wirkt, lässt sich nicht vorhersagen. Das hängt unter anderem vom Krankheitsbild, vom Stadium und von der individuellen Gewebesituation ab.

PRP und ACP: Wo liegt der Unterschied?

PRP ist der Oberbegriff für Eigenbluttherapien, bei denen plättchenreiches Plasma aus dem eigenen Blut gewonnen wird. Je nach System unterscheiden sich die Präparate zum Beispiel in der Plättchenkonzentration und im Anteil weißer Blutkörperchen (Leukozyten). Die ACP-Therapie, das autologe conditionierte Plasma, nutzt dasselbe Grundprinzip, arbeitet aber mit einem eigenen Doppelspritzensystem.

Im Orthozentrum Bergstraße bieten wir beide Verfahren an. Die PRP-Therapie führen wir mit dem geschlossenen IMPACT-System der Plasmaconcept AG (Köln) durch, in dem das Blut automatisch aufbereitet wird. Mehr zur ACP-Behandlung erfahren Sie auf unserer Seite zur ACP-Therapie. Welches Verfahren für Sie infrage kommt, besprechen wir nach der Untersuchung mit Ihnen.

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Super Team :)
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Werde hier immer bestens behandelt und aufgeklärt!
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Sol dizimde agrı vardı gerekli muayeneyi yaptılar menüsküs teşhisi konuldu doktorumdan menmunum
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Sehr professionell. Super freundlich. Arzt der beste wo ich bis jetzt habe.
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Fühle mich bei Dr. Gouda sehr gut aufgehoben.
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Mit starken Verspannungen in Schultern und Nacken und gelegentlichem Schwindel hat mir die Triggerpunkt-Akkupunktur bei Dr. Baumgärtner sehr gut geholfen. Die Verspannungen sind deutlich besser, der Schwindel ist weg. Empfehlenswert!

Bei uns sind Sie in guten Händen

Dr. med. Stefan Gouder begleitet Sie bei allen Fragen rund um die PRP-Therapie, von der Diagnostik bis zur Nachsorge. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Lebensqualität zu verbessern.

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Dr. med. Stefan Gouder

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Manuelle Medizin / Chirotherapie
Notfallmedizin

Außenansicht des Orthozentrum Bergstraße

Anwendungsgebiete der PRP-Therapie in der Orthopädie

In der konservativen Orthopädie kann die PRP-Therapie bei Arthrose, chronischen Sehnenreizungen und ausgewählten Bandverletzungen eingesetzt werden. Sie kommt infrage, wenn Beschwerden trotz Physiotherapie, Schonung und anderer Maßnahmen anhalten. Ob sie in Ihrem Fall geeignet ist, entscheiden unsere Ärzte nach einer individuellen Untersuchung.

PRP bei Kniearthrose (Gonarthrose)

Bei der Kniearthrose ist der Gelenkknorpel abgenutzt, was zu Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen führen kann. Die PRP-Therapie kann dazu beitragen, Schmerzen zu verringern und die Beweglichkeit des Gelenks zu unterstützen.
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PRP bei Hüftarthrose (Coxarthrose)

Auch bei der Hüftarthrose kann die PRP-Therapie Teil eines konservativen Konzepts sein, um Schmerzen zu lindern und die Gelenkfunktion zu erhalten. Da das Hüftgelenk tief im Gewebe liegt, erfordert die Injektion besondere Präzision.
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PRP bei Sehnenverletzungen und Sehnenreizungen

Sehnen sind vergleichsweise schlecht durchblutet und heilen deshalb oft langsam. Bei chronischen Sehnenreizungen, zum Beispiel an der Achillessehne (Achillodynie), am Ellenbogen (Tennisarm) oder an der Patellaspitze (Patellaspitzensyndrom), kann die PRP-Therapie als Ergänzung zur konservativen Behandlung eingesetzt werden.
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PRP bei Bandverletzungen

Bänder können durch Unfälle, Sport oder Überlastung geschädigt werden und heilen oft langsam. Bei ausgewählten Bandverletzungen kann die PRP-Therapie die konservative Behandlung ergänzen. Welche Verletzungen sich dafür eignen, hängt von Art, Lage und Ausmaß der Schädigung ab.
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PRP nach Operationen

Nach Eingriffen am Knie oder an der Schulter betreuen wir Patientinnen und Patienten konservativ weiter, auch wenn sie in anderen Kliniken operiert wurden. In ausgewählten Fällen kann die PRP-Therapie die Nachbehandlung ergänzen. Bei Bedarf stimmen wir uns mit den behandelnden Kliniken ab.

Bei bestimmten Beschwerden kann die PRP-Therapie die konservative Behandlung ergänzen und dazu beitragen, Schmerzen zu verringern. Wie gut sie bei Ihnen wirkt, lässt sich nicht vorhersagen. Das hängt unter anderem vom Krankheitsbild, vom Stadium und von der individuellen Gewebesituation ab.


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Portrait von Dr. med. Stefan Gouder

Dr. med. Stefan Gouder

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Manuelle Medizin / Chirotherapie
Notfallmedizin

Diagnostik vor der PRP-Therapie im Orthozentrum Bergstraße

Eine PRP-Behandlung setzt eine genaue Diagnose voraus. Deshalb beginnt sie im Orthozentrum Bergstraße mit einer ausführlichen Anamnese und einer klinischen Untersuchung. Je nach Beschwerdebild ergänzen wir diese durch Bildgebung, die wir direkt bei uns durchführen.
Außenansicht des Orthozentrum Bergstraße

Ablauf der PRP-Behandlung im Orthozentrum Bergstraße

Eine PRP-Behandlung findet ambulant in unseren Praxisräumen statt. Direkt im Anschluss können Sie die Praxis wieder verlassen. Die PRP-Therapie wird häufig als Serie von mehreren Injektionen durchgeführt. Die Anzahl der Sitzungen legen wir nach Diagnose und Verlauf individuell fest.
01

Blutentnahme

Wir entnehmen eine kleine Menge Blut aus einer Armvene, ähnlich wie bei einer üblichen Blutabnahme.
02

Aufbereitung in der Zentrifuge

Das Blut wird in einem geschlossenen System automatisch zentrifugiert. Dabei trennt sich das plättchenreiche Plasma von den roten Blutkörperchen.
03

Injektion

Das aufbereitete Plasma wird unter sterilen Bedingungen gezielt in das betroffene Gelenk oder Gewebe injiziert.
04

Nach der Behandlung

In den ersten Tagen empfehlen wir in der Regel, das behandelte Gelenk oder die Sehne nicht stark zu belasten. Alltägliche Tätigkeiten sind meist ohne Einschränkungen möglich.
Außenansicht des Orthozentrum Bergstraße

Risiken, Nebenwirkungen und Kontraindikationen der PRP-Therapie

Die PRP-Therapie ist ein minimalinvasives Verfahren. Da ausschließlich körpereigene Bestandteile verwendet werden, sind allergische Reaktionen unwahrscheinlich. Alle Injektionen führen wir im Orthozentrum Bergstraße unter sterilen Bedingungen durch, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Mögliche Nebenwirkungen

Nach der Injektion können vorübergehend Schmerzen, ein Druckgefühl oder eine Schwellung im behandelten Bereich auftreten. Auch ein kleiner Bluterguss an der Einstichstelle ist möglich. Diese Beschwerden klingen meist innerhalb weniger Tage ab.

Wann die PRP-Therapie nicht infrage kommt

Vor jeder Behandlung klären wir in einem ausführlichen Gespräch, ob Risiken bestehen. Bei bestimmten Vorerkrankungen sollte eine Eigenbluttherapie nicht oder nur nach sorgfältiger Prüfung erfolgen, zum Beispiel bei:

  • Tumorerkrankungen: aktuell oder kürzlich behandelt
  • Blut- und Infektionserkrankungen: etwa Leukämie, HIV oder Hepatitis
  • Hautveränderungen im Injektionsbereich: etwa offene Wunden, Schuppenflechte oder Neurodermitis
  • Blutverdünnenden Medikamenten

Häufige Fragen zur PRP-Therapie

Inhalt medizinisch geprüft von Dr. med. Stefan Gouder – Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Orthozentrum Bergstraße.
Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.

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