Sehnen­ent­zün­dung im Knie

Tendinitis im Knie früh erkennen und gezielt behandeln lassen.

Knieschmerzen zählen zu den häufigsten orthopädischen Beschwerden. Sie können akut (z. B. nach Unfall/Verletzung) oder chronisch auftreten – oft mit Bewegungseinschränkung und spürbaren Einschränkungen im Alltag. Eine mögliche Ursache ist die Sehnenentzündung im Knie (Tendinitis).

Im Orthozentrum Bergstraße gehen wir strukturiert vor: Wir klären die Beschwerden gründlich, sichern die Diagnose bei Bedarf bildgebend (MRT, bei uns auch als offenes MRT möglich) und erstellen anschließend ein individuelles, konservatives Therapiekonzept, um Schmerzen zu lindern und die Belastbarkeit wieder zu verbessern.

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Offenes MRT

Ganzheitliches Konzept

Laufanalyse

Bewegungslabor

Moderne Diagnostik und Therapie bei einer Sehnenentzündung im Knie

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zur Entstehung einer Sehnenentzündung im Knie, auch als Tendinitis im Knie bezeichnet, zu typischen Symptomen einer Knieentzündung sowie zu diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Darüber hinaus erfahren Sie, welche präventiven Maßnahmen helfen können, einer Überlastungsreaktion der Sehnen vorzubeugen.

Im Orthozentrum Bergstraße wurde hierfür ein strukturiertes Behandlungskonzept etabliert. Dieses umfasst eine differenzierte Diagnostik, individuell angepasste konservative Therapieverfahren – beispielsweise physiotherapeutische Maßnahmen oder regenerative Verfahren wie die ACP-/PRP-Therapie – sowie eine engmaschige Verlaufskontrolle. Ziel ist eine effiziente und medizinisch fundierte Behandlung der Beschwerden bei einer Sehnenentzündung im Knie.

Orthozentrum Bergstraße Dres. Baumgärtner, Rüzgar, Gouder, Schwichtenberg & Hr. Wolf

Bei uns sind Sie in guten Händen

Unsere erfahrenen Ärzte sind auf Sehnenentzündung im Knie spezialisiert und helfen Ihnen mit individueller Beratung, Diagnose und Therapie. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für eine professionelle Einschätzung.

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Dr. med. Mehmet Rüzgar

Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie
Sportmedizin
Chirotherapie
Gelenkspezialist

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Philipp Wolf

Facharzt für Orthopädie
Chirotherapie
Sportmedizin

Was ist eine Tendinitis im Knie?

Definition und Funktion der Sehnen

Die Funktion des Kniegelenks wird neben Muskulatur und knöchernen Strukturen maßgeblich durch die Sehnen beeinflusst. Nur durch ihr koordiniertes Zusammenspiel kann das Gelenk Kraft vom Ober- auf den Unterschenkel übertragen, eine kontrollierte Streckung und Beugung ermöglichen sowie Stabilität unter Belastung gewährleisten.

Zu den relevanten Strukturen zählen unter anderem das Innen- und Außenband, das vordere und hintere Kreuzband sowie die Patellarsehne. Eine Tendinitis im Knie – auch als Sehnenentzündung im Knie bezeichnet – beschreibt einen entzündlichen Prozess im Bereich einer Sehne oder ihres Ansatzes.

Differentialdiagnosen bei Knieschmerzen: Abgrenzung zur Sehnenentzündung

Nicht jeder Knieschmerz ist auf eine Tendinitis zurückzuführen. Wichtige Differenzialdiagnosen sind:

Eine präzise Diagnostik ist entscheidend für die Wahl der richtigen Therapie.

Ursachen einer Sehnenentzündung im Knie

Ursachen, Risikofaktoren und typische Auslöser

Eine Sehnenentzündung im Knie (Tendinitis) entsteht meist durch wiederholte Überlastung oder ungünstige biomechanische Faktoren. Besonders sportlich aktive Patientinnen und Patienten sind betroffen, da anhaltende oder intensive Belastungen zu Mikroverletzungen im Sehnengewebe führen können. Neben sportlichen Einflüssen spielen jedoch auch Fehlstellungen und Alltagsbelastungen eine wichtige Rolle.

Chronische Überlastung und biomechanische Faktoren

Eine der häufigsten Ursachen für eine Tendinitis im Knie ist die chronische Überbeanspruchung. Wiederholte Zugbelastungen führen zu Reizungen im Sehnengewebe, insbesondere bei intensiven sportlichen Aktivitäten.

Zusätzlich können Achsfehlstellungen des Kniegelenks, monotone Bewegungsabläufe oder kompensatorische Schonhaltungen die Belastungsverteilung verändern und die Sehnen dauerhaft überfordern. Auch ungeeignetes Schuhwerk – beispielsweise beim Lauftraining – kann die mechanische Beanspruchung erhöhen und eine Sehnenentzündung begünstigen.

Das Läuferknie als typische Manifestation

Eine häufige Form der sehnennahen Reizung ist das sogenannte „Läuferknie“. Dabei kommt es zu Beschwerden im Bereich der Patellarsehne, die vor allem durch wiederholte Belastung beim Joggen ausgelöst werden können.

Die Patellarsehne verbindet die Kniescheibe (Patella) mit dem Schienbein. Durch anhaltende Zugbelastung kann es zu entzündlichen Reaktionen oder degenerativen Veränderungen im Sehnengewebe kommen.

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Eine Sehnenentzündung im Knie entsteht oft durch Überlastung – entscheidend ist eine präzise Diagnostik, um zwischen entzündlichen und degenerativen Veränderungen zu unterscheiden.

Dr. med. Mehmet Rüzgar

Symptome einer Sehnenentzündung im Knie

Schmerzen und Bewegungseinschränkung

Eine Sehnenentzündung im Knie (Tendinitis) äußert sich typischerweise durch belastungsabhängige Knieschmerzen. Zu Beginn treten die Beschwerden meist bei körperlicher Aktivität oder sportlicher Belastung auf. Im weiteren Verlauf können die Schmerzen jedoch auch in Ruhephasen bestehen bleiben.

Im Rahmen der Entzündungsreaktion kann es zusätzlich zu Rötung, Schwellung und einer eingeschränkten Beweglichkeit des Kniegelenks kommen. Diese Beschwerden führen nicht selten zu einer Schonhaltung, die wiederum Fehlbelastungen begünstigt und eine Chronifizierung der Symptome fördern kann.

Diagnose der Sehnenentzündung im Knie

Anamnese und klinische Untersuchung

Die Diagnosestellung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, bei der Krankheitsverlauf, sportliche Belastung, Vorerkrankungen sowie Voroperationen am Knie erfasst werden. Daran schließt sich eine gründliche körperliche Untersuchung an. Dabei werden Fehlhaltungen, die Beweglichkeit des Kniegelenks im Seitenvergleich sowie weitere orthopädische Auffälligkeiten beurteilt. Typische Beschwerden können durch gezielte Bewegungsabläufe provoziert werden, um die Verdachtsdiagnose zu erhärten.

Laufanalyse

Bei sportlich aktiven Patientinnen und Patienten kann ergänzend eine biomechanische Laufanalyse sinnvoll sein. Sie ermöglicht die Beurteilung von Fehlbelastungen, Achsabweichungen und ungünstigen Bewegungsmustern, die zu einer erhöhten Zugbeanspruchung der Sehnenstrukturen führen können.

Gerade bei wiederkehrenden oder chronischen Beschwerden hilft die Analyse, die Ursache der Sehnenentzündung im Knie präziser einzugrenzen und die Therapie gezielt auszurichten.

Mehr über die Laufanalyse erfahren

MRT des Knies zur ergänzenden Abklärung

Zur Ergänzung der klinischen Befunde kann eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Kniegelenks eingesetzt werden. Sie ermöglicht die detaillierte Darstellung der Sehnenstrukturen und angrenzenden Gewebe und hilft, andere Ursachen der Beschwerden auszuschließen. Aufgrund der hohen Weichteilauflösung hat sich die MRT in der Diagnostik von Kniebeschwerden etabliert und kommt ohne ionisierende Strahlung aus.

Weiterführende Informationen zur Durchführung, Indikation und Aussagekraft der MRT finden Sie auf unserer separaten Infoseite zur MRT des Knies.

Mehr über die offene MRT des Knies erfahren
Ablauf der Laufanalyse im Orthozentrum Bergstraße
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Oftlässt sich eine Sehnenentzündung im Knie erfolgreich konservativ behandeln – frühzeitige Maßnahmen verhindern eine Chronifizierung.

Philipp Wolf

Behandlung der Sehnenentzündung im Knie

Konservative Therapie im Fokus

Eine Sehnenentzündung im Knie (Tendinitis) lässt sich in den meisten Fällen erfolgreich konservativ behandeln. Unterschiedliche Therapiebausteine werden häufig kombiniert, um Schmerzen zu lindern, die Entzündung zu reduzieren und die Belastbarkeit des Kniegelenks schrittweise wiederherzustellen.

Philipp Wolf während Behandlung im Orthozentrum Bergstraße

Schonung, Kühlung und medikamentöse Therapie

Eine zentrale Maßnahme ist die konsequente Schonung des Kniegelenks. Ergänzend kann die betroffene Region gekühlt werden, um Schmerzen zu lindern und entzündliche Prozesse zu reduzieren. Bei Schwellungen können komprimierende Verbände unterstützend wirken.

Begleitend kommen häufig entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac zum Einsatz. Diese können in Tabletten-, Salben- oder Zäpfchenform angewendet werden und wirken sowohl schmerzlindernd als auch antientzündlich.

Physiotherapie zur nachhaltigen Stabilisierung

Im weiteren Verlauf ist eine gezielte physiotherapeutische Behandlung sinnvoll. Durch Dehnungs- und Kräftigungsübungen kann die Muskulatur stabilisiert, Bewegungseinschränkungen vorgebeugt und der Therapieerfolg langfristig gesichert werden.

Dies ist insbesondere für Patientinnen und Patienten relevant, bei denen orthopädische Fehlstellungen zur Entstehung der Sehnenentzündung beigetragen haben.

Stoßwellentherapie zur Unterstützung der Regeneration

Eine ergänzende Stoßwellentherapie kann die Heilung einer Sehnenentzündung fördern. Dabei werden mechanische Druckwellen gezielt auf das betroffene Areal gerichtet. Diese können regenerative Prozesse im Gewebe stimulieren, was unter anderem auf eine verbesserte Durchblutung zurückgeführt wird.

Die Behandlung ist in der Regel gut verträglich. Gelegentlich können leichte Rötungen oder kleinere Blutergüsse auftreten. Ob diese Therapieform im individuellen Fall sinnvoll ist, sollte mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Mehr über die Stoßwellentherapie erfahren

Triggerpunkt-Akupunktur bei myofaszialen Beschwerden

Die Triggerpunkt-Akupunktur stellt eine weitere konservative Therapieoption dar. Dabei werden mithilfe feiner Nadeln sogenannte myofasziale Triggerpunkte stimuliert, die als Mitursache für Schmerzen gelten.

Durch die gezielte Reizung kann die lokale Durchblutung verbessert und die Muskelspannung reduziert werden. Dies kann zu einer Abschwächung der Beschwerden beitragen.

Mehr über die Triggerpunkt-Akupunktur erfahren

PRP-Therapie: Eigenblut zur Geweberegeneration

Eine weitere Behandlungsoption ist die PRP-Therapie (Platelet-Rich Plasma). Hierbei wird patienteneigenes Blut entnommen, speziell aufbereitet und anschließend in den Bereich der Sehnenentzündung injiziert.

Die enthaltenen Blutplättchen (Thrombozyten) und Wachstumsfaktoren sollen regenerative Prozesse unterstützen und zur Schmerzlinderung beitragen. Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, gilt das Verfahren als nebenwirkungsarm. Ob diese Therapie im individuellen Fall geeignet ist, sollte im ärztlichen Gespräch geklärt werden.

Mehr über die PRP-Therapie erfahren

Stoßwellentherapie in Heppenheim

  • Regt natürliche Heilungsprozesse im Gewebe an

  • Kann Schmerzen bei Sehnen-, Muskel- oder Knochenreizungen lindern

  • Ambulante, schonende Behandlung ohne Operation

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Sehnenentzündungen im Knie vorbeugen

Zur Vorbeugung einer Sehnenentzündung im Knie sind eine angepasste Trainingssteuerung, ausreichende Regenerationsphasen sowie geeignetes Schuhwerk entscheidend. Auch der Ausgleich muskulärer Dysbalancen und die Korrektur möglicher Fehlstellungen können helfen, erneuten Beschwerden vorzubeugen.

FAQ zur Sehnenentzündung im Knie

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