Fußdruckmessung

Digitale Analyse von Fehlbelastungen und Bewegungsabläufen

Unsere Füße tragen täglich unser gesamtes Körpergewicht. Eine gesunde Fußstatik ist daher entscheidend für einen schmerzfreien Bewegungsablauf.

Mit der Fußdruckmessung (Podometrie / Pedographie) erfassen wir im Orthozentrum Bergstraße in Heppenheim die Druckverteilung im Stand und während des Gehens digital und strahlenfrei. Ziel ist es, Fehlstellungen oder Fehlbelastungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu analysieren.

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Digitale & strahlenfreie Diagnostik

Früherkennung von Fehlbelastungen

Dynamische Bewegungsanalyse

Was ist eine Fußdruckmessung (Pedographie)?

Digitale Druckanalyse im Stand und in Bewegung

Die Pedographie ist eine orthopädische Untersuchungsmethode, bei der der Fußabdruck sowie die Lastenverteilung präzise digital erfasst werden.

Gemessen wird:

  • die Druckbelastung im Stand
  • die Abrollbewegung beim Gehen
  • die Belastungsverteilung einzelner Fußbereiche

Auf dieser Grundlage lassen sich Rückschlüsse auf Fußfehlstellungen, Instabilitäten oder Störungen im Bewegungsablauf ziehen.

Die Untersuchung ist vollständig digital, nicht-invasiv und strahlenfrei.
Orthozentrum Bergstraße Dres. Baumgärtner, Rüzgar, Gouder, Schwichtenberg & Hr. Wolf

Wann ist eine Fußdruckmessung sinnvoll?

Indikationen bei Fuß-, Knie- und Haltungsbeschwerden

Die Füße bestehen aus einer komplexen Struktur aus Knochen, Muskeln, Sehnen und Bändern. Fehlbelastungen – etwa durch falsches Schuhwerk, angeborene Fehlstellungen oder Instabilitäten – können Schmerzen im Fuß, im Sprunggelenk oder sogar im Knie verursachen.

Die Podometrie ergänzt andere diagnostische Verfahren wie Röntgen, MRT oder Ultraschall und ist ein wichtiger Bestandteil einer umfassenden orthopädischen Untersuchung.

Im Orthozentrum Bergstraße setzen wir die Fußdruckmessung unter anderem in folgenden Fällen ein:

Ablauf der Fußdruckmessung

So funktioniert die Pedographie im Orthozentrum Bergstraße

Die Fußdruckmessung (Pedographie) besteht aus zwei Untersuchungsabschnitten: einer statischen und einer dynamischen Analyse.

01

Statische Untersuchung im Stand

Zunächst stellen Sie sich barfuß auf eine spezielle Fußdruckmessplatte.

Diese ermittelt im Stand:

  • wie hoch der Druck in den verschiedenen Bereichen des Fußes ist
  • wie sich die Last verteilt
  • ob Fehlstellungen im Fußgewölbe vorliegen (z. B. Hohlfuß oder Senkfuß)

So erhalten wir eine objektive Darstellung der Druckverteilung im ruhenden Stand.

Dynamische Untersuchung beim Gehen

Im zweiten Schritt rollen Sie mit beiden Füßen über die Messplatte ab – ähnlich wie beim normalen Gehen.

Hierbei wird analysiert:

  • wie sich der Druck während der einzelnen Phasen der Abrollbewegung verteilt
  • wie die Koordination des Schrittes erfolgt
  • ob Auffälligkeiten im Bewegungsablauf bestehen

Dadurch lässt sich die Belastungssituation nicht nur statisch, sondern auch unter realer Bewegung beurteilen.

02

Dynamische Fußdruckmessung

Analyse des gesamten Bewegungsablaufs

Die Fußdruckmessung (Podometrie) ist ein dynamisches Diagnoseverfahren.

Während Röntgen- oder MRT-Aufnahmen statische Bilder liefern, kann die Fußdruckmessung neben der Aufnahme im Stand auch den gesamten Ablauf eines Schrittes inklusive Funktion und Koordination darstellen.

Da der Fuß bei jedem Schritt oder Sprung die auftretenden Kräfte zuerst aufnimmt, abfedert und über das Sprunggelenk an die Beine weiterleitet, können sich Fehlverteilungen der Kraft auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken.

Eine differenzierte Analyse der Druckverteilung kann helfen, funktionelle Zusammenhänge besser zu verstehen und therapeutische Maßnahmen gezielt zu planen.

Bedeutung einer frühzeitigen Untersuchung

Eine gründliche Untersuchung der Füße kann dazu beitragen, Ursachen von Beschwerden im Bewegungsapparat systematisch einzugrenzen.

Auch Erkrankungen angrenzender Gelenke wie Sprunggelenk oder Kniegelenk, Übergewicht oder Koordinationsprobleme können das Abrollverhalten und die Lastenverteilung beeinflussen.

Mit der Podometrie lassen sich diese Zusammenhänge erfassen und in die weitere Therapieplanung einbeziehen. Ebenso können Beinachsenfehlstellungen, muskuläre Probleme oder Fehlstellungen der Gelenke im Rahmen der Untersuchung analysiert werden.

Image

Gerade bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes kann das Schmerzempfinden an den Füßen eingeschränkt sein.

Mit der Fußdruckmessung können wir Druckspitzen frühzeitig erkennen und so dazu beitragen, Hautdefekten vorzubeugen. Auch bei Durchblutungsstörungen liefert die Untersuchung wichtige Hinweise zur Belastungssituation.

Dr. med. Mehmet Rüzgar

FAQ zur Fußdruckmessung im Orthozentrum Bergstraße

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