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Knochendichtemessung in Heppenheim
Osteopenie und Osteoporose frühzeitig erkennen
Manchmal ist es ein beiläufiger Befund: eine Knochendichtemessung aus anderem Anlass, ein Laborbericht mit einem leisen Warnsignal. Knochen bauen ab, bevor irgendjemand es spürt. Die Knochendichtemessung ist ein hilfreiches Verfahren, das diesen Prozess sichtbar macht, bevor es zu Frakturen kommt.
Im Orthozentrum Bergstraße in Heppenheim führen wir die DXA-Knochendichtemessung direkt in der Praxis durch und kombinieren sie mit funktioneller Diagnostik im hauseigenen Bewegungslabor sowie, wenn nötig, mit dem offenen MRT. So entsteht kein isolierter Messwert, sondern ein vollständiges Bild der individuellen Knochensituation – die Grundlage für ein Therapiekonzept, das wirklich passt.
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Fachzentrum für Osteoporose
Hauseigenes Bewegungslabor
4D-Wirbelsäulenmessung
Fußdruckmessung
Knochendichtemessung im Orthozentrum Bergstraße
Knochendichte messen kann prinzipiell jede Praxis mit entsprechendem Gerät. Was im Orthozentrum Bergstraße anders ist: Der Messwert bleibt nicht allein. Er wird eingebettet in eine umfassende Funktionsdiagnostik, die das reale Frakturrisiko deutlich präziser abbildet als ein T-Score allein.
DXA-Messung und Bildgebung unter einem Dach
Bewegungslabor als entscheidende Ergänzung
Individuelles Therapiekonzept statt Standardempfehlung
Erfahrenes Team mit konservativem Behandlungsschwerpunkt
Verlässliche Begleitung im Zeitverlauf
Was ist die Knochendichtemessung?
Die Knochendichtemessung ist ein bildgebendes Verfahren zur Beurteilung der Knochenstabilität. Sie misst, wie viel Mineral pro Flächeneinheit im Knochen vorhanden ist und liefert so einen direkten Hinweis auf die Anfälligkeit für Frakturen. Das Ergebnis wird als T-Score angegeben: Er beschreibt die Abweichung der gemessenen Knochendichte vom Mittelwert gesunder junger Erwachsener.
Das in der Orthopädie etablierte Standardverfahren ist die sogenannte Dual-Energie-Röntgenabsorptiometrie, kurz DXA. Dabei werden zwei Röntgenstrahlen unterschiedlicher Energie durch den Knochen geleitet. Aus der unterschiedlichen Absorption lässt sich die Knochendichte präzise berechnen. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten, ist schmerzfrei und mit sehr geringer Strahlenbelastung verbunden.
Gemessen wird in der Regel an zwei Stellen: der Lendenwirbelsäule und dem Schenkelhals. Beide Bereiche sind bei osteoporotischen Frakturen besonders gefährdet und liefern daher die klinisch relevantesten Messwerte.

Eine Knochendichtemessung verändert keine Diagnose, aber sie schafft Klarheit. Sie zeigt, wie stabil die Knochen wirklich sind, ob ein erhöhtes Frakturrisiko besteht und ob jetzt gehandelt werden sollte, bevor ein Sturz zur ernsthaften Gefahr wird.
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Dr. med. Mehmet Rüzgar
Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie
Sportmedizin
Chirotherapie
Gelenkspezialist
Was sagt der T-Score aus?
Der T-Score ist das zentrale Ergebnis der Knochendichtemessung. Die Einteilung folgt der WHO-Definition:
T-Score ab -1,0: Normalbefund, Knochendichte im altersgerechten Bereich
Die Abgrenzung ist therapeutisch relevant: Eine Osteopenie erfordert in der Regel noch keine medikamentöse Behandlung, aber konsequente nicht-medikamentöse Maßnahmen. Bei einer Osteoporose ist das Frakturrisiko bereits erhöht und die Therapieentscheidung muss individuell, auf Basis weiterer Risikofaktoren, getroffen werden.
Z-Score: Einordnung im Altersvergleich
Ergänzend zum T-Score kann der Z-Score herangezogen werden. Er vergleicht die gemessene Knochendichte nicht mit dem Maximum junger Erwachsener, sondern mit dem Durchschnittswert gleichaltriger Menschen gleichen Geschlechts. Ein Z-Score über -1 gilt als altersgerecht.
Der Z-Score ist besonders relevant bei jüngeren Patientinnen und Patienten sowie bei Männern: Liegt er deutlich unter -1, deutet das darauf hin, dass der Knochenschwund das altersübliche Maß übersteigt und mögliche Sekundärursachen – etwa Medikamente, Hormonstörungen oder Mangelernährung – abgeklärt werden sollten.
Die Interpretation beider Werte im Zusammenhang ist entscheidend: Ein niedriger T-Score bei unauffälligem Z-Score kann auf natürlichen, altersbedingten Knochenabbau hinweisen. Erst wenn beide Werte auffällig sind oder ein erhöhtes Frakturrisiko besteht, wird eine gezielte Therapie in Betracht gezogen.
Wann ist eine Knochendichtemessung sinnvoll?
Eine Knochendichtemessung ist nicht für jeden Menschen und zu jedem Zeitpunkt gleich sinnvoll. Es gibt jedoch klare Risikokonstellationen, bei denen eine frühzeitige Diagnostik entscheidend ist.
Eine DXA-Messung wird empfohlen bei:
- Frauen ab der Menopause, insbesondere ab dem 50. Lebensjahr, bei Vorliegen von Risikofaktoren
- Männern ab dem 60. Lebensjahr, ebenfalls bei entsprechenden Risikofaktoren
- Bekanntem Vitamin-D-Mangel oder langjähriger Kortikosteroid-Einnahme
- Familiärer Vorbelastung mit Osteoporose oder Wirbelkörperfrakturen
- Bereits stattgefundenen Niedrigenergiefrakturen (Fraktur durch einen Sturz aus dem Stand)
- Erkrankungen, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen, wie Zöliakie, Hyperthyreose oder Nierenerkrankungen
- Essstörungen oder ausgeprägtem Untergewicht in der Vorgeschichte
Ablauf der Knochendichtemessung im Orthozentrum Bergstraße
Die Untersuchung erfordert keine besondere Vorbereitung. Bitte tragen Sie keine Kleidung mit metallischen Teilen wie Gürtelschnallen oder Schmuck an den Messbereichen.
Sie legen sich bequem auf eine Untersuchungsliege, während ein Scannerarm automatisch über Lendenwirbelsäule und Schenkelhals fährt. Die gesamte Messung dauert nur wenige Minuten und ist vollständig schmerzfrei.
Wenn der Befund es nahelegt oder ein erhöhtes Sturzrisiko vermutet wird, ergänzen wir die DXA-Messung um eine funktionelle Untersuchung im hauseigenen Bewegungslabor – etwa eine Gangbildanalyse, 4D-Wirbelsäulenanalyse oder Pedographie.
Im Anschluss besprechen wir die Ergebnisse direkt mit Ihnen. Daraus entsteht ein individuelles Therapiekonzept: von gezieltem Training und Sturzprophylaxe bis zur medikamentösen Begleitung, wenn die Befunde das erfordern. Verlaufskontrollen empfehlen wir in der Regel alle zwei Jahre.
Was passiert nach der Knochendichtemessung?
Normalbefund
Osteopenie
Osteoporose
Häufige Fragen zur Knochendichtemessung
Inhalt medizinisch geprüft von Dr. med. Stefan Gouder – Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Orthozentrum Bergstraße.
Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.
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