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PRP- und ACP-Therapie
Eigenblutbehandlung bei Gelenk-, Muskel- und Sehnenbeschwerden
Für zahlreiche Erkrankungen und Verletzungen von Gelenken, Muskeln oder Sehnen steht mit der PRP- und ACP-Therapie seit einigen Jahren eine moderne Ergänzung zu klassischen konservativen Behandlungsverfahren zur Verfügung. Mithilfe von körpereigenem Blutplasma kann die Regeneration unterschiedlicher Gewebe unterstützt, die Heilung gefördert und Schmerzen gelindert werden.
Diese Methode wird als PRP-/ACP-Therapie bezeichnet – umgangssprachlich auch „Eigenbluttherapie“ oder „Eigenblutbehandlung“. Im Orthozentrum Bergstraße wird diese innovative, konservative Therapie seit vielen Jahren angewendet. Patientinnen und Patienten profitieren dabei von einer fundierten orthopädischen Diagnostik, einer individuellen Beratung sowie einer strukturierten Durchführung der Behandlung.
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Individuelles Therapiekonzept
Minimalinvasive Eigenbluttherapie
Regenerative Therapie
Natürliche Eigenblutbehandlung zur Heilungsförderung
Regenerative Behandlung bei chronischen Gelenkbeschwerden und Sportverletzungen
Chronische Gelenkbeschwerden oder Sportverletzungen heilen häufig nur langsam, und klassische Therapieverfahren stoßen dabei nicht selten an ihre Grenzen. In solchen Fällen kann die ACP- oder PRP-Therapie eine wirksame konservative Behandlungsalternative darstellen.
Durch die gezielte Injektion körpereigener Wachstumsfaktoren werden Heilungsprozesse und die Geweberegeneration auf natürliche Weise unterstützt – ohne den Einsatz von Fremdstoffen, Medikamenten oder operativen Eingriffen.
Spezialisiert auf PRP- und ACP-Behandlungen
Mit ihrer langjährigen Erfahrung sind unsere Ärzte darauf spezialisiert, Sie bei allen Beschwerden rund um das Thema PRP-Therapie kompetent zu begleiten. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen einen möglichst beschwerdearmen Alltag wiederherzustellen und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Was ist die ACP-/PRP-Therapie?
Natürliche Alternative bei Arthrose, Überlastungsschäden und Sportverletzungen
Wenn Gelenke, Sehnen oder Muskeln schmerzen, muss nicht immer unmittelbar eine Operation erfolgen. Eine innovative und zugleich natürliche Behandlungsmethode bei Arthrose, Sportverletzungen und Überlastungsschäden ist die ACP-/PRP-Therapie, auch bekannt als „Eigenblutbehandlung“.
Dabei werden heilungsfördernde Bestandteile aus dem eigenen Blut gewonnen und gezielt in das betroffene Gewebe injiziert. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern, entzündliche Prozesse zu reduzieren und die Regeneration nachhaltig zu fördern.
Im Orthozentrum Bergstraße setzen wir diese Therapie seit vielen Jahren im Rahmen unserer konservativen orthopädischen Behandlung ein.
Vorteile der ACP- und PRP-Therapie im Überblick
Unterstützung der natürlichen Heilungsprozesse
Mögliche Schmerzlinderung
Entzündungsmodulierende Wirkung
Verwendung ausschließlich körpereigener Bestandteile
Minimalinvasives, konservatives Verfahren
Wie unterstützt die Eigenbluttherapie den Heilungsprozess?
Grundsätzlich ist es so, dass der Regenerationsprozesses von geschädigtem Gewebe im Körper in vielen komplizierten Einzelschritten abläuft, die von sogenannten Wachstumsfaktoren geregelt werden. Diese Wachstumsfaktoren werden von Blutplättchen (Thrombozyten) freigesetzt. Die Freisetzung am Ort der Schädigung unterstützt dann den Heilungsprozess und die Regeneration des geschädigten Gewebes.
Durch eine entsprechende Aufarbeitung des eigenen Blutes kann dieser Effekt im Rahmen der PRP-/ACP-Therapie oder Eigenbluttherapie verstärkt und somit zielgerichtet genutzt werden. Klinische Studien zeigen Hinweise, dass so positiver Einfluss auf den Heilungsprozess genommen und der Schmerz reduziert werden kann.

Die PRP-/ACP-Therapie nutzt die körpereigenen Heilungsmechanismen gezielt zur Unterstützung regenerativer Prozesse. Entscheidend für den Behandlungserfolg sind eine sorgfältige Indikationsstellung, eine präzise Durchführung und die Einbettung in ein individuelles Therapiekonzept.
Dr. med. Stefan Gouder
ACP
ACP – Autolog konditioniertes Plasma
ACP steht für „autolog konditioniertes Plasma“. Hierbei wird dem Patienten oder der Patientin Blut entnommen und mittels Zentrifugation in seine einzelnen Bestandteile getrennt. Das gewonnene plättchenreiche Plasma wird anschließend gezielt in das betroffene Gewebe injiziert.
Dort unterstützt es die Freisetzung von Wachstumsfaktoren und kann die natürliche Regeneration fördern. ACP wird insbesondere im Rahmen konservativer orthopädischer Therapiekonzepte eingesetzt.
PRP – Platelet-Rich Plasma
PRP bedeutet „platelet-rich plasma“, also plättchenreiches Plasma. Auch bei diesem Verfahren wird das entnommene Blut zentrifugiert. Zusätzlich wird bei bestimmten Aufbereitungsmethoden der sogenannte „Buffy Coat“ – eine plättchenreiche Zwischenschicht – genutzt. Dadurch kann eine höhere Konzentration an Blutplättchen erreicht werden.
Welche Methode – ACP oder PRP – im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Diagnose und dem therapeutischen Ziel ab.
PRP
Einsatzgebiete der PRP-/ACP-Therapie in der Orthopädie
Bewährte Anwendung bei Arthrose, Sehnen- und Bandverletzungen
Die PRP-/ACP-Therapie wird bei einer Vielzahl orthopädischer Erkrankungen eingesetzt – insbesondere bei Arthrose, Sehnenverletzungen, Bandverletzungen sowie Meniskusschäden. Ziel der Behandlung ist es, die körpereigenen Heilungsprozesse zu unterstützen und regenerative Abläufe im betroffenen Gewebe zu fördern.
Gerade bei degenerativen Veränderungen oder chronischen Reizzuständen kann die Therapie eine sinnvolle Ergänzung konservativer Behandlungskonzepte darstellen.
Unterstützung des Heilungsverlaufs nach Operationen
Darüber hinaus findet die PRP-/ACP-Therapie auch nach operativen Eingriffen im Knie- und Schulterbereich Anwendung. Sie wird eingesetzt, um den Heilungsprozess zu begleiten und das Operationsergebnis positiv zu unterstützen.
Besonders häufig kommt sie unter anderem bei folgenden Eingriffen zum Einsatz:
- Kreuzbandplastiken am Kniegelenk
- Operativen Knorpeltherapien
- Sehnennähten an der Schulter (z. B. Rotatorenmanschettenrekonstruktion)
Im Orthozentrum Bergstraße sind wir auf konservative Behandlungsmethoden spezialisiert. Daher übernehmen wir die PRP-/ACP-Therapie regelmäßig auch bei Patientinnen und Patienten, die in anderen Kliniken operiert wurden und deren Heilungsverlauf gezielt unterstützt werden soll.

Ablauf der PRP-/ACP-Behandlung
Schritt für Schritt erklärt
1. Blutentnahme
Zunächst wird mit einer patentierten Doppelkammerspritze eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen.2. Aufbereitung
Das entnommene Blut wird mittels Zentrifugation in seine Bestandteile getrennt.3. Isolation
Das plättchenreiche Blutplasma wird isoliert und für die Injektion vorbereitet.4. Gezielte Injektion
Das aufbereitete Plasma wird steril in das geschädigte Gewebe injiziert, um Heilung und Regeneration zu unterstützen.Der gesamte Prozess dauert etwa 15 Minuten. Direkt nach der Behandlung können Patientinnen und Patienten die Praxis wieder verlassen und in der Regel ihren Alltag ohne Einschränkungen fortsetzen.
Risiken und Kontraindikationen der PRP-/ACP-Therapie
Sichere Anwendung mit sehr geringem Risiko
Die Risiken einer PRP-/ACP-Behandlung sind insgesamt gering. Im Orthozentrum Bergstraße erfolgen alle Gelenkinjektionen unter streng sterilen Bedingungen, sodass das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduziert wird.
Da ausschließlich körpereigene Blutbestandteile verwendet werden, sind allergische Reaktionen – im Gegensatz zu Behandlungen mit nicht-körpereigenen Substanzen – in der Regel nicht zu erwarten. Gelegentlich können kleine Blutergüsse (Hämatome) an der Einstichstelle auftreten. Diese klingen meist innerhalb weniger Tage folgenlos ab.
Insgesamt gilt die PRP-/ACP-Therapie als gut verträgliches, minimalinvasives Verfahren innerhalb der konservativen Orthopädie.
Wann sollte die PRP-/ACP-Therapie nicht durchgeführt werden?
Trotz der guten Verträglichkeit gibt es bestimmte Kontraindikationen, bei denen eine Behandlung nicht oder nur nach sorgfältiger individueller Prüfung erfolgen sollte.
Dazu zählen insbesondere:
- Aktuelle oder kürzlich behandelte Krebserkrankungen
- Bestimmte Blut- oder Infektionserkrankungen (z. B. Leukämie, HIV, Hepatitis)
- Hautschädigungen im Injektionsbereich (z. B. Schuppenflechte, offene Wunden, Neurodermitis)
- Relative Kontraindikationen bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten
Vor jeder Behandlung erfolgt daher eine ausführliche ärztliche Anamnese, um mögliche Risiken individuell zu prüfen und eine sichere Durchführung zu gewährleisten.
FAQ zur PRP- und ACP-Therapie im Orthozentrum Bergstraße
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