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Osteochondrose
Chronische Rückenschmerzen durch Gelenkverschleiß
Im Orthozentrum Bergstraße diagnostizieren und behandeln wir die Osteochondrose mit einem strukturierten, modernen Behandlungskonzept. Dazu gehören bildgebende Diagnostik mit unserem offenen MRT, gezielte Schmerztherapie sowie individuelle Therapiepläne zur langfristigen Erhaltung der Wirbelsäulenfunktion.
Die Osteochondrose (auch Osteochondrosis) ist eine degenerative Erkrankung von Knochen und Knorpel. Sie betrifft häufig die Wirbelsäule und entsteht durch verschleißbedingte Veränderungen der Bandscheiben und angrenzenden Strukturen. Im Verlauf kann die Osteochondrose zu chronischen Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen führen.
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Diagnostik mit offenem MRT
Bewegungsanalyse im Labor
Gezielte Schmerztherapie
Was ist eine Osteochondrose?
Die Osteochondrose kann grundsätzlich an jedem Gelenk auftreten, am häufigsten betrifft sie jedoch die Wirbelsäule. Man unterscheidet dabei eine Osteochondrose der Halswirbelsäule (HWS), Brustwirbelsäule (BWS) und Lendenwirbelsäule (LWS). In einigen Fällen sind mehrere Abschnitte gleichzeitig betroffen.
Die Osteochondrose beschreibt eine degenerative, also verschleißbedingte Veränderung von Knochen- und Knorpelgewebe. Dabei kommt es im Verlauf zu einer Abnutzung der Bandscheiben und angrenzenden Wirbelkörper. In fortgeschrittenen Stadien können sich knöcherne Anbauten an den Wirbelkörpern bilden, die als Spondylophyten bezeichnet werden. Diese können Nervenaustrittstellen einengen und in manchen Fällen Beschwerden in Armen oder Beinen verursachen.
Bei uns sind Sie in guten Händen
Unsere erfahrenen Ärzte sind auf Osteochondrose spezialisiert und helfen Ihnen mit individueller Beratung, Diagnose und Therapie. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für eine professionelle Einschätzung.

Philipp Wolf
Facharzt für Orthopädie
Chirotherapie
Sportmedizin

Dr. med. Stefan Gouder
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Manuelle Medizin / Chirotherapie
Notfallmedizin
Wie macht sich die Osteochondrose bemerkbar?
Typisch für die Osteochondrose sind Schmerzen im Bereich des betroffenen Gelenks. Diese führen häufig zu einer schmerzbedingten Einschränkung der Beweglichkeit. Die Beschwerden können zunächst belastungsabhängig auftreten und im weiteren Verlauf auch in Ruhe bestehen.
Die Behandlung der Osteochondrose besteht in der Regel aus einer Kombination aus Schmerztherapie und gezieltem Muskelaufbau, beispielsweise durch Physiotherapie. Ergänzend spielen präventive Maßnahmen eine wichtige Rolle, um das Fortschreiten der Osteochondrose zu verlangsamen.
Welche Arten der Osteochondrose gibt es?
Die Osteochondrose wird häufig nach ihrer Lokalisation eingeteilt. Am häufigsten liegt eine Osteochondrose der Wirbelsäule vor, die weiter nach HWS, BWS und LWS differenziert wird. Die sogenannte Osteochondrosis intervertebralis wird anhand von MRT-Befunden nach der Modic-Klassifikation eingeteilt. Auch andere Gelenke wie das Knie- oder Sprunggelenk können von einer Osteochondrose betroffen sein, insbesondere bei hoher mechanischer Belastung.
Einordnung nach dem Verlauf der Osteochondrose
Medizinisch unterscheidet man verschiedene Verlaufsformen der Osteochondrose. Von einer aktivierten Osteochondrose spricht man bei einer akut schmerzhaften Phase. Der Begriff der erosiven Osteochondrose wird häufig synonym für fortgeschrittene Verschleißprozesse verwendet.
Eine Sonderform ist die Osteochondrosis dissecans. Hierbei kommt es zu einer Schädigung des Knochens unterhalb des Gelenkknorpels, wodurch sich Knorpelanteile ablösen können. In ausgeprägten Fällen kann sich ein Knochenstück als sogenannte Gelenkmaus ablösen und frei im Gelenkraum schwimmen, was die Gelenkfunktion erheblich beeinträchtigt und zu starken Beschwerden führen kann.
Neben der klassischen, altersbedingten Osteochondrose gibt es auch Formen, die bei jungen Patientinnen und Patienten auftreten. Dazu zählen beispielsweise Morbus Scheuermann an der Wirbelsäule oder Morbus Perthes an der Hüfte.
Die Osteochondrose erfordert eine frühzeitige Diagnose und eine individuell abgestimmte Therapie, um Beschwerden langfristig zu reduzieren und die Funktion der Wirbelsäule zu erhalten.
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Philipp Wolf
Facharzt für Orthopädie
Chirotherapie
Sportmedizin
Ursachen der Osteochondrose
Die Osteochondrose entsteht in der Regel durch eine langfristige Fehl- oder Überbelastung der Gelenke. Als wichtigster Risikofaktor gilt das zunehmende Alter, da regenerative Prozesse im Gewebe abnehmen.
Neben dem Alter spielen auch Fehlhaltungen, Bewegungsmangel und Übergewicht eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Osteochondrose. Diese Faktoren führen zu einer chronischen Überlastung der Wirbelsäule und beschleunigen den Verschleiß.
Wirbelsäulenveränderungen und Osteochondrose
Eine Wirbelsäulenverkrümmung wie die Skoliose oder vorangegangene Verletzungen, beispielsweise Bandscheibenvorfälle, können die Entstehung einer Osteochondrose begünstigen. Dadurch verlieren die Bandscheiben an Elastizität, was die Belastbarkeit der Wirbelsäule reduziert. In der Folge kommt es häufig zu Schonhaltungen und einem Abbau der Haltemuskulatur, was den Verschleiß weiter beschleunigt.
Beruf und Sport als Ursache der Osteochondrose
Auch berufliche und sportliche Belastungen können zur Entstehung einer Osteochondrose beitragen. Körperlich schwere Tätigkeiten oder dauerhaftes Sitzen in ungünstiger Haltung wirken sich negativ auf die Wirbelsäule aus. Häufig betroffene Berufsgruppen finden sich in körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten, aber auch unergonomische Büroarbeit ist ein bekannter Risikofaktor. Ebenso können Sportarten mit hoher Wirbelsäulenbelastung die Entwicklung einer Osteochondrose fördern.
Symptome einer Osteochondrose
Die Osteochondrose verläuft zu Beginn häufig ohne Symptome und wird nicht selten zufällig im Rahmen einer bildgebenden Diagnostik entdeckt. Mit Fortschreiten der Erkrankung treten jedoch zunehmend Beschwerden auf.
Symptome einer aktivierten Osteochondrose
Typisch für eine aktivierte Osteochondrose sind zunehmende Schmerzen im betroffenen Bereich, insbesondere an der Wirbelsäule. Viele Patientinnen und Patienten berichten über chronische Rückenschmerzen. Zu Beginn treten die Beschwerden meist nur bei Belastung auf, später können sie auch in Ruhe oder nachts bestehen. Der Schweregrad der Symptome ist individuell sehr verschieden und wird auch durch psychosoziale Faktoren beeinflusst.
Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bei Osteochondrose
Die Schmerzen führen häufig zu einer eingeschränkten Beweglichkeit. In der Folge kann es zu einer reduzierten körperlichen Aktivität und weiteren funktionellen Einschränkungen kommen.
In einigen Fällen kommt es bei der Osteochondrose zu einer Einengung von Nervenstrukturen. Dies kann ausstrahlende Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle verursachen. Bei einer Osteochondrose der Halswirbelsäule treten häufig zusätzlich Nacken- und Kopfschmerzen auf.
Diagnose der Osteochondrose
Eine ausführliche Befragung (Anamnese) spielt in der Diagnostik der Osteochondrose eine zentrale Rolle. Informationen, die den behandelnden Arzt interessieren, sind Vorerkrankungen oder Voroperationen im Bereich des betroffenen Gelenkes.
Hinweis
Relevante Informationen zur Diagnostik der Osteochondrose sind u.a.:
- Seit wann treten Beschwerden auf?
- In welchen Situation und wie stark treten Schmerzen auf?
- Bei welchen Bewegungen?
- Wo sind die Schmerzen genau lokalisiert?
- Strahlen die Schmerzen aus oder bestehen weitere Symptome?
- Kommt es schmerzbedingt zu einer Einschränkung der Beweglichkeit und damit zu einer Einschränkung der Alltagsfähigkeit der Patientinnen und Patienten?

Körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren bei Verdacht auf Osteochondrose
Im Rahmen der körperlichen Untersuchung werden Inspektion und Palpation des betroffenen Bereichs durchgeführt. Dabei lassen sich Druckschmerzen, Schwellungen und Überwärmungen feststellen. Auch das Gangbild wird beurteilt. Eine Funktionsprüfung der Gelenkbeweglichkeit nach der Neutral-Null-Methode gehört ebenfalls zur orthopädischen Untersuchung und dient dazu, den Verdacht auf eine Osteochondrose zu bestätigen und andere Ursachen auszuschließen.
Zur Sicherung der Diagnose werden bildgebende Verfahren eingesetzt. Das Röntgen ermöglicht die Beurteilung knöcherner Veränderungen. Das MRT liefert zusätzliche Informationen über Bandscheiben, Nerven, Weichteile sowie Entzündungszeichen im Knochen.
Die Einteilung der Osteochondrose erfolgt häufig anhand der Modic-Klassifikation, die für die weitere Therapieplanung relevant ist.
Behandlung einer Osteochondrose
Die Therapie der Osteochondrose richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild und dem Stadium der Erkrankung. In den meisten Fällen steht eine konservative Behandlung im Vordergrund.
Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und die Funktion der Wirbelsäule zu verbessern. In der Akutphase werden entzündungshemmende Schmerzmittel wie NSAR (z. B. Ibuprofen) eingesetzt, um Beschwerden zu lindern und Bewegungsfähigkeit zu erhalten. Ergänzend können Muskelrelaxanzien zur Lockerung einer schmerzbedingten Muskelverspannung eingesetzt werden. Sobald die akuten Beschwerden abklingen, steht die Kräftigung der Rücken- und Rumpfmuskulatur durch Physiotherapie im Mittelpunkt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die mechanische Belastung der betroffenen Gelenke durch einen gezielten Muskelaufbau zu reduzieren.
Unterstützende Maßnahmen bei Osteochondrose
Ergänzende Maßnahmen wie Wärmeanwendungen oder eine Gewichtsreduktion können den Therapieerfolg unterstützen. In fortgeschrittenen Fällen kommen auch Injektionen zum Einsatz. Operative Eingriffe sind selten und werden nur bei unzureichendem Erfolg konservativer Maßnahmen erwogen.
Die Behandlung der Osteochondrose erfolgt stets individuell und in enger Abstimmung mit dem behandelnden Orthopäden.

Prävention einer Osteochondrose
Eine Osteochondrose lässt sich durch einen gesunden Lebensstil positiv beeinflussen. Eine gute Körperhaltung und regelmäßige Bewegung spielen dabei eine zentrale Rolle.
Wichtig ist die Stärkung der Rücken- und Rumpfmuskulatur sowie das Vermeiden einseitiger Belastungen. Geeignete Sportarten wie Schwimmen oder Nordic Walking schonen die Gelenke und fördern den Nährstoffaustausch in den Bandscheiben. Auch eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes kann helfen, einer Osteochondrose vorzubeugen.
Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Versorgung an Calcium und Vitamin D unterstützt zusätzlich den Knochen- und Knorpelstoffwechsel.
FAQ zur Osteochondrose
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